Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei an der Unglücksstelle in Unterperfuss.

© APA/zeitungsfoto.at

Salzburg/Tirol
03/05/2014

Fahrerflucht: 26-Jähriger angefahren und getötet

Pkw stieß einen Fußgänger nieder, der Lenker fuhr weiter. Er hat sich nach einer Fahndung gestellt.

Die Tiroler Polizei fahndete am Mittwoch landesweit nach einem fahrerflüchtigen Lenker eines dunklen Audi RS4. Er soll Dienstagnacht einen 26-jährigen Fußgänger auf einer Freilandstraße im Bezirk Innsbruck-Land zwischen Unterperfuss und Kematen angefahren haben. Benjamin F. wurde auf die Fahrbahn geschleudert und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Am Nachmittag stellte sich der 31-jährige Lenker schließlich auf Anraten seines Anwaltes bei der Polizei. "Er hat zugegeben, in der Nacht mit seinem Pkw eine Kollision mit einer Person oder einem Gegenstand gehabt zu haben", erklärte Bezirkspolizeikommandant Gerhard Niederwieser. Die Ermittler waren dem Mann aus dem Bezirk Innsbruck Land bereits auf der Spur. "Das gesuchte Fahrzeug war ein etwa 400 PS starker Audi, von dem es in Tirol nur zehn Fahrzeuge gibt. Das Unfallauto hatte jedoch eine bulgarische Zulassung." Dadurch seien die Ermittlungen erschwert worden.

Das 26-jährige Opfer dürfte sich auf dem Heimweg nach Kematen befunden haben, als es angefahren wurde. Eine nachfolgende Autofahrerin hatte den leblosen Körper des Mannes gesehen und die Leitstelle alarmiert.

Pensionist starb bei Verkehrsunfall auf A1

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am späten Dienstagabend auf der Westautobahn (A1) in Oberösterreich gekommen. Ein 73-jähriger Pensionist prallte gegen 23:40 Uhr auf der Höhe von Seewalchen (Bezirk Vöcklabruck) in Fahrtrichtung Salzburg nach einem Überholvorgang mit seinem Pkw gegen eine Betonleitwand und erlitt dabei tödliche Verletzungen, berichtete die Polizei.

Nach dem Aufprall überschlug sich der Wagen mehrmals, krachte gegen die Leitschiene und kam dort zum Stillstand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pensionist aus Mondsee - er dürfte nicht angegurtet gewesen sein - aus dem Fahrzeug geschleudert. Trotz Reanimationsversuchen verstarb der 73-Jährige noch an der Unfallstelle. Er befand sich alleine im Fahrzeug.

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