Chronik | Österreich
07.02.2018

Elfjährige nach Skiunfall in Vorarlberg notoperiert

Symbolbild. © Bild: KURIER/Wessig

DIe Niederösterreicherin kollidierte in voller Fahrt mit einem 16-jährigem Skifahrer.

Eine elfjährige Skifahrerin ist bei einem Skiunfall am Dienstag in Lech am Arlberg schwer verletzt worden. Die Niederösterreicherin war in voller Fahrt mit einem 16-jährigen Wintersportler zusammengestoßen. Das Mädchen wurde mit dem Notarzthubschrauber Gallus 1 ins Landeskrankenhaus Bludenz geflogen und dort notoperiert. Der 16-Jährige war kurzzeitig bewusstlos, er erlitt eine Gehirnerschütterung.

Verdacht auf innere Verletzungen

Die Elfjährige fuhr Polizeiangaben zufolge gegen 11.00 Uhr mit Skilehrer und weiteren sechs Kindern von der Bergstation der Muggengratbahn auf der Piste 144 talwärts. Etwa ab der Mitte der Abfahrt erhielten die Mädchen und Buben die Anweisung, den nächsten Abschnitt einzeln in lang gezogenen Schwüngen abzufahren. Dabei sollten sie sich jeweils mit einem Blick nach oben vergewissern, dass die Bahn frei sei. Die Niederösterreicherin kam als fünfte an die Reihe. Beim letzten Schwung vor dem Treffpunkt mit der Gruppe kollidierte sie mit dem 16-Jährigen, der in zügigem Tempo talwärts fuhr.

Nach der Erstversorgung durch die Pistenrettung Lech wurden die verletzten Jugendlichen mit dem Akja zu einem Arzt nach Zürs gebracht. Das Mädchen klagte über starke Schmerzen im Bereich des linken Schlüsselbeins und wurde mit Verdacht auf innere Verletzungen ins Spital geflogen. Am Montagmorgen befand sie sich auf der Intensivstation.