Wie würde man als glücklicher Gewinner mit 30,5 Millionen Euro umgehen? Diese Frage wird in der Trafik von Wolfgang Rauter in Klagenfurt heiß diskutiert

© /Josef Kuess

kärnten
08/26/2015

Eingebung macht Frau zur Multi-Millionärin

Glücksspiel. 30,5 Millionen beim ersten Versuch

von Thomas Martinz

Plötzlich Millionärin. 30-fache Millionärin. Eine 29-jährige Kärntnerin hat Dienstagabend im Alleingang den mit 30,5 Millionen Euro dotierten Euromillionen-Jackpot geknackt, nachdem dieser zuvor drei Ziehungen lang keinen Abnehmer gefunden hatte.


„Die Kärntnerin hat angegeben, normalerweise Lotto zu spielen. Sie hätte aber eine innere Eingebung gehabt, und habe erstmals EuroMillionen gespielt“, erzählt Gerlinde Wohlauf von den Österreichischen Lotterien, die mit der jungen Frau Mittwochnachmittag telefonischen Kontakt hatte.


Die Ziehung selbst hat sich die glückliche Gewinnerin am Dienstagabend nicht angesehen. „Erst am Mittwoch verglich sie die Zahlen“, berichtet Wohlauf. Große Pläne habe die alleinstehende Kärntnerin, die vorerst anonym bleiben will, nicht. Der Kauf eines Hauses sei aber stets ihr Traum gewesen. Den könnte sie sich nun mehrmals erfüllen.

„Einen Teil spenden“


Die Nachricht, dass der Millionengewinn mit den Zahlen 27, 31, 33, 42, 50 sowie den Sternzahlen 2 und 5 per Quicktipp in einer Klagenfurter Annahmestelle gespielt wurde, verbreitete sich indes unter den Lotto-Fans wie ein Lauffeuer. „Das ist Tagesgesprächsthema Nummer eins. Die Leute sind verrückt und fragen mich, ob ich herausfinden kann, in welcher Trafik der Schein abgegeben wurde. Das ist natürlich nicht möglich“, erzählt Trafikant Wolfgang Rauter aus Klagenfurt.
„Einen Teil spenden“Primär würden sich sämtliche Kunden die Frage stellen, wie man als Normalbürger mit so viel Geld umgehen und was man sich gönnen würde. „Ich habe sechs Enkel und sechs Urenkel – primär würde also meine Familie von dem Geld profitieren“, betont Ida Reichmann. Helmuth Ebner hatte beim Lotto bereits fünf Richtige vorzuweisen. „Schon damals habe ich einen Teil der Summe gespendet. Das würde ich im Fall eines hohen Gewinns ebenfalls tun.“


Kärntner scheinen übrigens besonderes Glück bei den EuroMillionen zu haben: den rot-weiß-roten Rekord hält mit 55,6 Millionen Euro aus dem Jahr 2008 ebenfalls ein Gewinner aus dem südlichsten Bundesland; dabei handelt es sich um einen Oberkärntner, der ebenfalls anonym bleiben will.

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