Die Einsatzkräfte in Kärnten verhinderten einen weitaus größeren Schaden.

© APA/FF ST.VEIT/GLAN 2014

Kärnten
06/10/2014

Dachgeschosswohnung in St. Veit abgebrannt

Schaden beläuft sich auf mehrere 100.000 Euro - Brand von Kühlschrank ausgelöst.

Sonntagnacht ist in der St. Veiter Innenstadt (Kärnten) eine Dachgeschosswohnung in Brand geraten. Nach Angaben vom ORF Kärnten konnte die Ausbreitung des Feuers auf andere Häuser gerade noch noch verhindert werden. Die Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit; der Sachschaden wird auf auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.

Laut Auskunft der lokalen Feuerwehr hatte es zunächst geheißen, dass mehrere Personen in dem Gebäude vermisst seien. Daher wurden auch die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften alarmiert. "Schon am Weg zum Einsatzort konnte eine massive Rauchsäule sowie der Feuerschein wahrgenommen werden", berichtete die Feuerwehr St. Veit in einer Aussendung.

Brand von Kühlschrank ausgelöst

Die Ursache für den Brand ist von der Polizei mittlerweile geklärt worden. Die Spuren führten zu einem auf einer Dachterrasse aufgestellten Kühlschrank bzw. dessen Elektrokabel. Ein technischer Defekt dürfte das Feuer entzündet haben. Das ergaben die Ermittlungen der Brandgruppe im Landeskriminalamt.

Insgesamt standen 90 Feuerwehrleute im Einsatz, bei deren Eintreffen um 1.00 Uhr stand die gesamte Wohnung bereits in Vollbrand.

Schwieriger Einsatz

Wie der ORF berichtet, war es für die Feuerwehren aufgrund der engen Gassen der Innenstadt ein schwieriger Einsatz. Zunächst konnten sie das Gebäude nicht direkt über den Hauptplatz erreichen und musste erst einen Zugang finden. Die Feuerwehrleute versuchten dann mit Atemschutzgeräten über das Stiegenhaus zur Dachgeschoßwohnung zu gelangen, genau in diesem Moment kam es zu einem einer Rauchdurchzündung, und die Feuerwehrleute mussten sich zurückziehen.

Zunächst wurde dann von außen mit Wasserwerfern gearbeitet, auch um ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Häuser zu verhindern. Erst als der Brand von außen eingedämmt war, wurde erneut ein Innenangriff versucht. Schritt für Schritt kämpften sich die Feuerwehrleute vor. Schließlich gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Bis 6.00 Uhr in der Früh dauerte der Einsatz, da auch einige Glutnester abgesichert werden mussten.

Keine Verletzten

Die zunächst als vermisst gegoltenen Personen hatten alle selbstständig das Gebäude verlassen. Insgesamt waren es neun Menschen, darunter eine schwangere Frau und ein Säugling. Die Dachgeschoßwohnung wurde durch den Brand vollständig zerstört, zwei darunter liegende Wohnungen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach Einschätzung der Feuerwehr geht der Schaden an der historischen Bausubstanz in die Millionen.

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