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Kärnten
10/31/2014

Brutaler Bankräuber von Pörtschach gefasst

Tscheche wurde in seiner Heimat geschnappt - Schoss mit Gaspistole auf Angestellten.

von Thomas Martinz

Der bewaffnete Banküberfall vom 20. Oktober 2014 auf eine Filiale der BKS (Bank für Kärnten und Steiermark) in Pörtschach konnte geklärt werden. Am Donnerstagabend wurde in Tschechien an der Grenze zu Polen ein 23-jähriger Tscheche, nach dem international gefahndet wurde, verhaftet. In der Wohnung des Tatverdächtigen fanden die Ermittler einen größeren Geldbetrag, sogar noch mit den Banderolen des BKS versehen. Hauptverantwortlich für die Festnahme war neben dem ausgezeichneten Foto aus der Überwachungskamera ein Hinweis aus der Kärntner Bevölkerung, der Rückschlüsse auf das Fluchtauto, einen Skoda Oktavia mit tschechischem Kennzeichen, zuließ.

Der Tscheche war bei seinem Überfall äußerst brutal vorgegangen. Er hatte dem Bankangestellten eine Gaspistole an die Stirn gehalten und abgedrückt. Der junge Mann erlitt neben Verbrennungen einen schweren Schoch und ist derzeit noch in psychologischer Behandlung. "Uns ist ein schwerer Bursche ins Netz gegangen. Der Tatverdächtige ist ein brutaler Serienräuber- und Einbrecher, der zahlreiche Taten in Deutschland, Tschechien und Polen begangen hat und in Polen wegen Raubes auch schon eine mehrjährige Gefängnisstrafe abgesessen hat", sagte Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamtes.

Im Rahmen einer eilig einberufenen Pressekonferenz der Polizei wurde am Freitag auch bekannt, dass der Überfall auf ein Spielcasino in Klagenfurt von vor knapp zwei Wochen geklärt wurde. Damals gab es zwei maskierte und bewaffnete Täter. Es wurde niemand verletzt. Einer der beiden Täter ist in Haft, nach dem zweiten wird noch gefahndet.

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