Brandserie in Wohnhaus gibt Rätsel auf

Feuerwehr, Wiener Berufsfeuerwehr,Feuerwehrauto,Blaulicht,Feuerwehr Auto,Einsatzfahrzeug © Bild: GNEDT/KURIER /martin gnedt

Im Salzburger Stadtteil Gnigl musste die Feuerwehr in den vergangenen zwei Nächten dreimal ausrücken.

In den vergangenen zwei Nächten sind mehrere Brände in einem Salzburger Wohnhaus im Stadtteil Gnigl ausgebrochen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Bisher keine Hinweise

In dem alten Haus, in dem sechs Personen in gemieteten Zimmern wohnen, sollen zeitverzögert an mehreren Stellen Brände ausgebrochen sein, weshalb die Polizei annimmt, dass es sich um Brandstiftung handelt. Konkrete Hinweise auf einen Täter gebe es bisher jedoch keine.

Drei Brandherde in einer Nacht

In der Nacht auf Mittwoch sind in dem Haus kurz nach Mitternacht leere Plastikflaschen unter einer Kellerstiege in Flammen aufgegangen. Etwas später, gegen 2.30 Uhr, musste die Polizei erneut ausrücken, weil der Abstellraum im Erdgeschoß brannte. Noch während die Feuerwehr vor Ort war, wurde im zweiten Stock des Stiegenhauses ein weiterer Brand entdeckt. Diesmal standen Plastiksäcke mit Müll in Flammen. Alle Brände konnten rasch gelöscht werden, ein Teil der Bewohner musste evakuiert werden.

Serie setzte sich fort

Am Tag danach wurden bereits Ermittlungen wegen des Verdachtes auf Brandstiftung eingeleitet. Nichtsdestotrotz wurde die Serie in der Nacht auf Donnerstag fortgesetzt. Einmal brannten Müllreste, wobei das Feuer von einem Bewohner mit einem Gartenschlauch gelöscht werden konnte. Nur kurze Zeit später wurde die Feuerwehr alarmiert, um einen Brand im Dachstuhl zu löschen. Erneut wurden sechs Bewohner evakuiert, vier davon wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Ermittlungen werden intensiviert

Nun wird intensiv nach der Brandursache ermittelt, ein Brandsachverständiger sowie ein Sachbearbeiter mit einem Brandmittelspürhund unterstützen das Kriminalreferat dabei. Außerdem sollen Bewohner des betroffenen Hauses befragt werden. Vermutungen, dass es sich um einen Racheakt handeln könnte, wurden bisher nicht bestätigt.

( Agenturen , ede ) Erstellt am 17.03.2016