Eine Steirerin starb in Kärnten bei einem Pkw-Absturz.

© LPD Kärnten

Verkehr
04/21/2014

Bisher sechs Tote im Straßenverkehr zu Ostern

Mega-Staus blieben im Osterverkehr vorerst aus. Steirerin starb nach Pkw-Absturz.

Das Osterwochenende ist verkehrstechnisch immer eine angespannte Zeit. Laut dem ÖAMTC blieben die Mega-Staus aber dieses Jahr aus – bisher zumindest. Der Autofahrerclub rechnet nämlich auch noch in den kommenden Tagen mit starkem Urlauber-Rückreiseverkehr. Am Dienstag werden einen Tag vor Schulbeginn noch die letzten Familien aus dem Urlaub zurückfahren. Da einige deutsche Bundesländer noch bis zum nächsten Wochenende Ferien haben, wird der Rückreiseverkehr im Westen erst dann zu bemerken sein.

Sechs Tote und mehrere teils schwerst verletzte Menschen sind bis zum Redaktionsschluss am Montag die bisherige Bilanz des Osterwochenendes seit Donnerstag. Bei einem Fahrzeugabsturz ist am Montag eine 37-jährige Steirerin getötet worden. Sie saß als Beifahrerin im Pick-up eines 40-jährigen Kärntners, als dieser gegen 4.30 Uhr in der Nähe von Wolfsberg von der Fahrbahn geriet. Das Auto stürzte 50 Meter über eine Böschung ab. Der Lenker wurde schwer verletzt, die Frau starb.
Am Montagnachmittag ist ein Rennradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Grödig im Salzburger Flachgau ums Leben gekommen. Der Mann kollidierte auf der „St. Leonharder Kreuzung“ (B160) mit einem Pkw. Seine Identität war am Montagabend noch nicht geklärt.

Ohne Verletzungen haben ein betrunkener 28-Jähriger und seine drei Insassen einen Unfall in der Steiermark überstanden. Er wird den Fahrer allerdings noch teuer zu stehen kommen. Der Lenker krachte in der Nacht auf Sonntag im Mürztal gegen einen abgestellten Streifenwagen. Das Polizeiauto wurde wegen der Wucht noch gegen zwei weitere Pkw geschoben.

Bauarbeiten zu früh

In Sachen Stau machten am Osterwochenende nur unangekündigte Bauarbeiten auf der Innkreisautobahn A 8 bei Haag, OÖ, am Probleme. „Eigentlich sollten die Vorbereitungen für die Bauarbeiten auf dieser Höhe erst in der nächsten Woche starten. Durch ein Missverständnis wurde schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag damit begonnen“, erklärt Mobilitätsexperte Harald Lasser vom ÖAMTC. Die Folge waren kilometerlange Staus. Nach rund einer Stunde stellte man die Bauarbeiten ein.
Dass am verkehrsreichen Osterwochenende ein Chaos auf Österreichs Straße ausblieb, liegt laut Experten auch an den nun fertiggestellten zweiten Spuren im Tauern- und im Pfändertunnel.

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