Chronik | Österreich
01.07.2017

Bankomat-Bande dürfte erneut zugeschlagen haben

Durch Versprühen von Chemikalien wurden die Spuren verwischt.

Am Samstag ist in Seeboden am Millstätter See ein Einbruch in einen Bankomat entdeckt worden. Bei den Tätern dürfte es sich wieder um jene Bande handeln, die vor kurzem eine ähnliche Tat in Kärnten begangen und eine weitere versucht hat. Nach Medienberichten vom Samstag wurde der Einbruch von Kunden entdeckt. Die Schadenshöhe war zunächst unbekannt.

Die Raika-Filiale in Lieserhofen in der Gemeinde Seeboden ist erst vor einem halben Jahr überfallen worden, nun wurde der Bankomat geknackt. Die drei Täter kamen kurz nach Mitternacht und trugen weiße Overalls und Mundschutz, als sie den Bankomaten aufbrachen und die Geldkassette entnahmen. Dann versprühten sie laut Polizei Chemikalien, um die Spuren zu verwischen.

Warum der Alarm nicht weitergeleitet worden war, war am Samstag noch Gegenstand von Ermittlungen. Außerdem wurde ein Fahrzeug mit moldawischem Kennzeichen gefunden, das möglicherweise das Fluchtauto war. Der Besitzer konnte vorerst nicht ausfindig gemacht werden.