Chronik | Österreich
03.06.2017

Aus Boot gefallener Mann tot im Wörthersee gefunden

Die Leiche des Mannes wurde aus 30 Meter Tiefe geborgen.

Ein 44 Jahre alter Mann aus dem Waldviertel ist am Samstag in der Früh tot aus dem Wörthersee geborgen worden. Der Niederösterreicher war am Freitag am späten Nachmittag aus einem Motorboot gefallen und ging laut Polizei sofort unter. Seine Leiche wurde rund 300 Meter von der Schiffsanlegestelle Maria Wörth in etwa 30 Meter Tiefe gefunden.

Der Mann war mit drei weiteren Niederösterreichern und einem Kärntner auf dem Boot gewesen, das von einem Gleichaltrigen aus dem Weinviertel gelenkt wurde. Die Gruppe war auf dem See von Osten kommend in Richtung der Kapuzinerinsel unterwegs. Auf Höhe von Maria Wörth fuhr der Bootsführer eine scharfe Kurve, dabei fiel der 44-Jährige aus dem Boot. Die übrigen Insassen riefen die Polizei, Wasserrettung und insgesamt sechs Feuerwehren starteten mit insgesamt 70 Mann eine Suchaktion, an der sich auch das Polizeiboot aus Reifnitz und ein Polizeihubschrauber beteiligten. Nach gut einer Stunde musste die Suche aber abgebrochen werden, da ein starkes Gewitter aufzog.

Samstag in der Früh wurde die Suche fortgesetzt, der Mann konnte jedoch nur noch tot geborgen werden. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an, das Motorboot wurde beschlagnahmt. Der 44-jährige Bootslenker muss mit Konsequenzen rechnen, er war zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert gewesen.