Chronik | Österreich
23.02.2018

Attentatsdrohung an Schule in Kärnten

Kritzelei zu Wochenbeginn auf Pult entdeckt. Polizei vor Ort, Lehrer kontrollierten am Freitag Taschen aller Schüler.

An einer Schule in der Kärntner Bezirksstadt Hermagor hat es diese Woche eine Attentatsdrohung gegeben. Am Freitag, dem angekündigten Tag des Attentats, wurden daher alle Schüler der HLW beim Betreten der Schule auf gefährliche Gegenstände durchsucht. Gefunden wurde nichts, es gab auch keine Zwischenfälle, teilte die Schule auf ihrer Website mit, auch die Kleine Zeitung berichtete.

Eingangskontrollen

Angesichts der Drohung hatte die Schule die Polizei eingeschaltet. Beamte überwachten daraufhin die Eingangskontrollen und blieben den Vormittag über in der Schule. In einer Pause fand eine Versammlung in der Aula statt, bei der die Ereignisse besprochen wurden. "Vor allem die strafrechtlichen Folgen einer solchen Drohung wurden den Schülern und Schülerinnen nahegebracht", hieß es in der Mitteilung der Schule.

"Es ist immer die Frage, welche Ernsthaftigkeit ergibt sich", sagte Bezirkspolizeikommandant Werner Mayer zur APA. Am Montag hätten zwei Schüler die dilettantisch mit Bleistift auf einen Tisch gekritzelte Drohung gesehen, aber nicht ernst genommen. Bis Donnerstag hatte es sich schließlich bis zur Schulleitung herumgesprochen, die Drohnachricht war in der Zwischenzeit längst wieder verschwunden. Von wem sie stammte, blieb zunächst unklar. Den genauen Wortlaut der Drohung will Mayer nicht öffentlich machen, auch weil er Nachahmer befürchtet.