Spaziergängerin im Wald attackiert und gefesselt
Als die Beamten eintrafen, kniete die 45-Jährige neben einem Gebüsch, die Hände mit einem Kabelbinder zusammengeschnürt, am Hals befanden sich Reste von Klebeband. Die Kärntnerin war am Samstag Opfer einer versuchten Vergewaltigung geworden. Die Fahndung nach dem Täter verlief bisher ohne Erfolg. Möglicherweise ist er nach Italien geflüchtet.
Die Kärntnerin schilderte der Polizei, wie es zu der Attacke kam. Die Frau aus dem Bezirk Villach-Land habe einen Morgenspaziergang gemacht. Offenbar war ihr jemand von einem Firmengelände, das sie passiert hatte, gefolgt. Der Mann packte sie von hinten am Arm, schlug ihr mit einer Eisenstange auf den anderen Arm, drängte sie in ein Gestrüpp und versuchte, sie zu vergewaltigen. Als dies misslang, flüchtete der Täter. Zuvor verklebte er ihr den Mund mit Klebeband und fesselte sie an einen Strauch. Dann sei der Täter in einem roten Lkw geflüchtet.
Das Opfer beschreibt den Mann als 1,70 bis 1,80 Meter groß und korpulent. Er trug eine graue Wollhaube, einen grau-grünen Sweater und schwarze Schuhe.
Der Mann könnte ein Lkw-Fahrer sein, vermutet die Polizei. Doch trotz sofort eingeleiteter Großfahndung mit Unterstützung durch Hubschrauber blieb der Täter verschwunden. DNA-Spuren des Täters wurden sichergestellt. Sobald das Opfer dazu in der Lage ist, soll auch ein Phantombild angefertigt werden.
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