© APA/HERBERT NEUBAUER

Steiermark
04/21/2014

18-Jährige schoss mit Schrotflinte auf Bruder

Ein Sachverständiger soll sowohl Gefährlichkeit als auch Zurechnungsfähigkeit der Frau feststellen.

Ein offenbar psychisch krankes Mädchen soll am Ostersonntag in der Oststeiermark versucht haben, ihrer Bruder zu erschießen. Laut Hansjörg Bacher von der Staatsanwaltschaft Graz hat die 18-Jährige auf den Kopf des 20-Jährigen gezielt. Sie verfehlte jedoch ihr Ziel. Der junge Mann blieb unverletzt. Die Jugendliche wurde festgenommen.

"Das Mädchen steht unter Verdacht, seinen Bruder vorsätzlich zu töten versucht zu haben", sagt Bacher. Ein psychiatrischer Sachverständiger soll sowohl Gefährlichkeit als auch Zurechnungsfähigkeit der 18-Jährigen feststellen. Davon hängt ab, ob sie in Untersuchungshaft bleibt oder gegebenenfalls in der Landesnervenklinik Sigmund Freud in "vorläufige Anhaltung" genommen wird.

Einen Streit soll es laut ersten Einvernahmen vor dem Schuss nicht gegeben haben. Die Tat dürfte mit der psychischen Erkrankung des Mädchens zusammenhängen. Die Jugendliche aus dem Raum Gleisdorf soll sich die Schrotflinte aus dem Waffenschrank ihres Onkels geschnappt. Der Schuss ist angeblich gegen 14 Uhr während einer Familienfeier im Bezirk Weiz gefallen.

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