123.500 Kinder verunfallten 2017 in Österreich

ARBÖ empfiehlt: Rechtzeitig den Schulweg üben!
Foto: Bildagentur Zolles KG Auch auf einem Zebrastreifen darf sich ein Kind nicht darauf verlassen, dass Autos anhalten.

20 Unter-14-Jährige starben im Vorjahr in Österreich.

123.500 Kinder sind im Vorjahr in Österreich verunfallt. Im Vergleich zu 124.800 im Jahr 2016 ergab dies einen leichten Rückgang, so die Zahlen der Unfalldatenbank des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Das bedeutet, dass alle vier Minuten ein Kind verunglückt. 20 Kinder unter 14 Jahren starben 2017 bei Unfällen, rund die Hälfte bei Verkehrsunfällen.

Drei ertranken, zwei erlitten bei Fensterstürzen tödliche Verletzungen und im August kam in Bludenz ein 19 Monate alter Bub in einem überhitzten Auto zu Tode. Täglich müssen laut KFV im Durchschnitt rund 340 Kinder medizinisch behandelt werden, alle zwei bis drei Wochen stirbt ein Kind in Österreich an den Folgen eines Unfalles.

Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken für Kinder. Sie sind - neben Krebserkrankungen - Todesursache Nummer eins im Alter bis 14 Jahre.

Website gibt Sicherheitstipps

Durch oft einfache Sicherheitsmaßnahmen können viele Unfälle verhindert werden. Sicherheitstipps - auch in kindgerechter farbenfroher Gestaltung - gibt es nun auf der neu gestalteten Homepage von Helmi, der seit 35 Jahren Kinder auf Gefahrensituationen aufmerksam macht. Die Website wurde für Kinder ab vier Jahren konzipiert und ist online unter www.helmi.at erreichbar.

(APA / sho) Erstellt am
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