Zwölfstöckiges Hochhaus evakuiert

© Bild: Fotostudio Manfred Fesl

Bei einem Brand in Braunau mussten 49 Wohnungen geräumt werden. Die Geborgenen wurden in einer Schule betreut.

Neben 55 Bewohnern mussten zwei Hunde, zwei Katzen und ein Hamster am Dienstagabend von der Feuerwehr aus einem zwölfstöckigen Haus in Braunau in Sicherheit gebracht werden. „Das Gebäude war stark verraucht, die Gefahr für die Leute massiv“, betont Feuerwehrchef Klaus Litzlbauer.

Gegen 19.30 Uhr hatte eine Deckenlampe in einem der Kellerabteile Feuer gefangen. Weil die Zugklappe eines Lüftungsschachtes nicht geschlossen war, kam es zu einem Kamineffekt. Der Rauch breitete sich rasch bis in den 12. Stock aus. „Es war ein Glück, dass der Brand nicht in der Nacht passiert ist. Ein Bewohner im fünften Stock hat den Qualm gerochen und uns informiert“, sagt Litzlbauer. 49 Wohnungen mussten evakuiert werden. „Die Situation war kritisch, die Bewohner haben aber alle sehr vernünftig reagiert.“ Rettungskräfte betreuten die Geborgenen und brachten sie vorübergehend in der Turnhalle einer Volksschule unter. Nachdem die Feuerwehr die Flammen gelöscht und das Gebäude entlüftet hatte, durften sie wieder zurück in ihre Wohnungen. Litzlbauer: „Die Evakuierung hat drei Stunden gedauert.“ Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehr als 20.000 Euro.

Rinder gerettet

Zwei Stallgebäude wurden in Höhnhart zerstört. Alle 80 Rinder konnten gerettet werden.
© Bild: Fotostudio Manfred Fesl

Zu einem Großbrand kam es in der Nacht zum Mittwoch auf einem Bauernhof in Höhnhart gekommen. Gegen 2 Uhr Früh war im Wirtschaftstrakt aus noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich rasch über den Heuboden auf ein zweites Stallgebäude aus. Die Hofbewohner bemerkten die Flammen und alarmierten die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Wirtschaftstrakt bereits in Vollbrand. „Die Flammen sind bereits durch das Dach durch“, sagt Einsatzleiter Ernst Baier.

Die Löscharbeiten gestalteten sich sehr schwierig. Da das Anwesen auf einer Anhöhe liegt, mussten lange Leitungen gelegt werden. „Wir haben aber alle 80 Rinder aus dem Stall in Sicherheit bringen können.“ Auch ein Übergreifen der Flammen auf den Wohntrakt und ein weiteres Gebäude wurde verhindert. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

 

( Kurier ) Erstellt am 19.01.2012