© APA/BFKDO SCHAERDING

Chronik Oberösterreich
12/05/2011

Vermisster Schlosser tot gefunden

Seit 5. August fehlt von einem 38-Jährigen jede Spur - in seiner Werkstatt fand man jedoch Blut. Jetzt wurde seine Leiche gefunden.

Sieben Wochen lang bangte die Familie von Manfred H. um den Verbleib des Schlossers aus Kopfing und hoffte bis zuletzt auf ein Wunder. Jetzt scheint das Rätsel gelöst: Der zweifache Familienvater dürfte sich das Leben genommen haben.

Am Mittwoch, um 14.30 Uhr hatte ein Passant - nur etwa 100 Meter vom Wohnhaus des 38-Jährigen entfernt - im 35 Meter tiefen See eines aufgelassenen Steinbruchs eine Person treiben gesehen. Der Mann alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte bargen den Toten, bei dem es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den abgängigen Handwerker handelt. "Die Kleiderbeschreibung ist ident mit der des Gesuchten. Die Identifizierung und die Obduktion des Toten finden aber erst am Donnerstag statt, dann gibt es auch Gewissheit", erklärt Chefinspektor Erwin Eilmannsberger vom Bezirkspolizeikommando Schärding.

Polizei glaubt an Suizid

Die Ermittler gehen von einem Selbstmord aus. Hofer war seit 5. August vermisst. Am Tag seines Verschwindens war er um 5 Uhr Früh in seine Werkstätte gegangen. Rund zwei Stunden später entdeckte sein Bruder dort nur eine große Blutlacke, der 38-Jährige selbst war jedoch verschwunden. Etliche groß angelegte Suchaktionen mit Tauchern, Spürhunden, Helikoptern und Wärmebildkameras blieben bis gestern erfolglos.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.