Pühringer: Gehälter werden nun erhöht

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Völlig überraschend kündigt der Landeshauptmann eine Nachbesserung bei den Gehältern des Landesbediensteten an.

Gute Nachrichten für die Bediensteten des Landes, der Gemeinden und der Spitäler in Oberösterreich. Landeshauptmann Josef Pühringer kündigt im Gespräch mit dem KURIER „moderate Erhöhungen“ der Gehälter an. Wie hoch diese sein sollen, wollte der Landeshauptmann nicht sagen. „Mir schweben Lösungen vor, die vor allem den kleinen Einkommensbeziehern Verbesserungen bringen.“ Er will mit der Gewerkschaft die Verhandlungen im ersten Halbjahr 2012 führen. Pühringer wird den Beschluss des Landtages, der eine Reduktion der Gehaltserhöhung um ein Prozent vorsieht, zwar nicht zurücknehmen, es sollten aber andere Leistungen erhöht werden.

Der Landeshauptmann begründet seine Haltungsänderung mit dem Sparpaket des Bundes, das bei der Beschlussfassung im Landtag 2011 noch nicht absehbar gewesen sei. Dieses sieht für 2013 eine Nulllohnrunde und für 2014 eine moderate Erhöhung vor.

Erhöhung für Ärzte

Eine Erhöhung der Einkommen gibt es auch für die Ärzte in den Landesspitälern. Erhöht werden nicht die Gehälter, sondern die Zulagen, unter anderem für die Nachtdienste. Pühringer versteht dies als „reine Notmaßnahme gegen die Abwerbung aus den anderen Bundesländern und aus Bayern, die sie deutlich besser bezahlen. Uns fehlt bereits eine ganze Reihe von Ärzten. Wir können zum Teil die Turnusärzte nicht mehr besetzen.“ Eine zusätzliche Erhöhung der Gehälter für die Spitalsbediensteten hält er nicht für notwendig, da Oberösterreich im Ländervergleich im Mittelfeld liege.

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( Kurier ) Erstellt am 17.03.2012