Chronik | Oberösterreich
27.08.2017

Klangwolke: Moby Dick flüchtet in den Linzer Donaupark

Linz. Was wäre, wenn sich der Pottwal Moby Dick auf seiner Flucht vor Kapitän Ahab, bis nach Linz durchgeschlagen hätte?

Die wilde Jagd des Walfangschiffes Pequod nach Moby Dick ist Thema der Linzer Klangwolke 2017. Am Samstag, 9. September wird ab 20 Uhr im Donaupark Moby Dicks Flucht inszeniert, die ihn nach Linz bringt. Die Geschichte, frei nach Herman Melville erzählt, beginnt in fernen Gewässern mit der Auseinandersetzung zwischen dem Pottwal und seinem Feind, dem wilden Kapitän Ahab. Die Reise führt dann über die Weltmeere nach Linz. Als musikalische Grundlage dient das Orchesterwerk des amerikanischen Komponisten Stephen Melillo Ahab! Als Erzähler konnte die deutsche Synchronstimme von Roberto de Niro, Christian Brückner, gewonnen werden. Turner und Tänzerinnen aus ganz Oberösterreich stellen mit ihren Choreographien Gefühle dar. Für die Visualisierung des Rückzugs werden zwischen Brucknerhaus und Lentos drei "Mastsegel" aufgestellt. Geschehnisse, die sich auf dem Wasser abspielen, werden übertragen und so für die gesamte Zuschauermenge greifbar gemacht.Die Videowände holen nach Ablegen des Walfangschiffes das Geschehen auf der Donau durch eine Live-Übertragung an Land. Mehrere Szenenbilder werden durch Feuerwerkseffekte verstärkt. So auch das untergehende Schiff. Hier kommt es zu Explosionen. Die Klangwolke wird von der Sparkasse gesponsert.