Kinder zündeln, 200.000 Euro Brandschaden

© Bild: Claudia Koglbauer

Zwei Brüder im Alter von sechs und sieben Jahren wollten mit einem entzündeten Büschel Licht ins Dunkel des Heubodens bringen.

Zündelnde Kinder haben in einem Bauernhof im Bezirk Kirchdorf an der Krems einen Brand mit einem Schaden von rund 200.000 Euro verursacht. Das berichtete die Polizei Pressestelle Oberösterreich in einer Aussendung am Mittwoch.

Die beiden sechs und sieben Jahre alten Brüder besuchten Dienstagnachmittag ein Nest mit jungen Katzen auf dem dunklen Heuboden des landwirtschaftlichen Anwesens ihrer Großmutter. Dabei kamen sie auf die Idee, Licht zu machen indem sie ein Büschel Heu anzündeten. Das Feuer wurde aber immer größer. Deswegen holten die Buben zwei Kübel Wasser und versuchten den Brand zu löschen. Das gelang ihnen aber nicht mehr. Das Duo lief zur Oma und sagte ihr, dass es auf dem Heuboden rauche.

   Die Frau alarmierte sofort die Feuerwehr. Für diese gab es Großalarm. Sechs Feuerwehren mit 90 Mann rückten zu den Löscharbeiten aus. Sie konnten das Nebengebäude und das Wohnhaus retten, aber das Wirtschaftsgebäude wurde total zerstört. Die elf Rinder und fünf Schweine, die sich im Stall unter dem Heuboden befanden, konnten rechtzeitig hinausgebracht werden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Erstellt am 11.04.2012