Chronik | Oberösterreich
06.06.2017

Im Ruhrpott lebende Mühlviertlerin sollte Deutschkurs nachweisen

Die Stadt Bochum, die den Nachweis eingefordert hatte, räumte den Irrtum ein und entschuldigte sich bei der Frau.

Eine gebürtige Oberösterreicherin, die seit Jahren in Deutschland lebt, ist laut einem Online-Bericht der BezirksRundschau von der Stadt Bochum aufgefordert worden, einen Nachweis über einen Deutschkurs zu bringen. Die Stadt hat den Irrtum bereits eingeräumt und sich entschuldigt.

Die 45-Jährige aus Rohrbach ist 1996 nach Deutschland gezogen, seit 2005 lebt sie in Bochum. "Seit ich dort wohne, muss ich alle drei Jahre zur Ausländerbehörde", schilderte sie der Zeitung. Diesmal sollte sie aber neben anderen Unterlagen noch einen Nachweis über einen Deutschkurs vorlegen.

Auf Anfrage der BezirksRundschau räumte die Stadt Bochum ein, dass ihr wohl ein Fehler unterlaufen sei. Grundsätzlich würden die im Schreiben an die Oberösterreicherin genannten Anforderungen nur für Personen aus dem nicht-deutschen Sprachraum gelten. "Die Dame muss natürlich keinen Deutschkurs vorweisen", betonte eine Sprecherin.