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Oberösterreich
06/27/2014

Alkolenker dreimal an einem Nachmittag erwischt

Innviertler Mofafahrer ließ sich Weiterfahrt nicht verbieten.

Auf mehrere Tausend Euro Geldstrafe, mindestens sechs Monate Führerscheinentzug, eine Nachschulung und eine verkehrspsychologische Untersuchung muss sich ein 38-Jähriger aus Lohnsburg, Bezirk Ried, gefasst machen. Der Mann war am Donnerstag in seinem Heimatort betrunken mit dem Mofa unterwegs und zeigte sich der Polizei gegenüber vollkommen uneinsichtig. Obwohl ihm die Beamten nach einer Alkoholkontrolle die Weiterfahrt untersagt hatten, stieg der 38-Jährige erneut auf sein Zweirad. Als er auch nach einer zweiten Abmahnung weiterfuhr, wurde der Mann schließlich festgenommen.

Bei der ersten Kontrolle konnte der Innviertler keine Lenkerberechtigung für das Mofa vorweisen, dafür aber eine Fahne, die den Polizisten sofort auffiel. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Die Polizisten wiesen den 38-Jährigen darauf hin, dass er nicht mehr weiterfahren darf.

Damit stießen sie bei dem Alkolenker auf taube Ohren. Nur zehn Minuten später erwischten sie ihn erneut auf seinem Zweirad. Die Amtshandlung wiederholte sich, diesmal war der Mann aber nicht mehr bereit, sich einem Alkotest zu unterziehen.

Beratungsresistent

Kurz darauf trauten die Streifenbeamten ihren Augen nicht: Der 38-Jährige war wieder auf sein Moped gestiegen. Obendrein ignorierte er diesmal die Anhaltezeichen. Erst als sich ihm die Beamten mit ihrem Fahrzeug in den Weg stellten, gab der Alkolenker auf. Weil er jede Kooperationsbereitschaft vermissen ließ, holten sich die Polizisten von der Bezirkshauptmannschaft grünes Licht für eine Festnahme. Der beratungsresistente Mofalenker wurde dem Strafreferenten in Ried im Innkreis vorgeführt. Erst nach der Befragung setzte dieser den Mann wieder auf freien Fuß.

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