Chronik | Oberösterreich
15.10.2017

Alice im Wunderland zu Gast im "Sinnesrausch"

Am Freitag wird der Sinnesrausch in Linz zum Thema Alice im Wunderland eröffnet.

Die Schwester der Titelfigur Alice liest ihr eine Geschichte vor. In ihrer Fantasie sieht Alice ein sprechendes, weißes Kaninchen und folgt ihm durch ein Loch in den Bau. Mehrere Türen führen sie zu unterschiedlichen Abenteuern. Mehrmals wird ihr der Größenunterschied zwischen Mensch, Tier und Fabelwesen zum Verhängnis, was im Chaos endet.

Durch interaktive Teile erleben Sinnesrausch-Besucher aller Altersgruppen verschiedene Abenteuer. Sie fallen quasi durch ein Hasenloch nach "Unten" in den ehemaligen Theaterkeller, gelangen in die Dachböden des Hauses und dürfen sich durch den Kunst-Parcours treiben lassen.

Das bekannte Ausstellungsformat Höhenrausch pausiert. Der diesjährige Sinnesrausch wurde erstmals als Winter- und Frühlingsausstellung im Oberösterreichischen Kulturquartier konzipiert. Eröffnet wird er am kommenden Freitag, 20. Oktober, um 17 Uhr im Linzer Ursulinensaal. Die Ausstellung läuft bis 1. April 2018.

Als Vorlage diente den Kuratoren Genoveva Rückert und Katharina Lackner das Kinder- und Jugendbuch Alice im Wunderland von Lewis Carroll aus dem Jahr 1865.

Crossover der Künste

Das Sinnesrausch-Team setzt auf die Verbindung verschiedener Elemente der bildenden Kunst und auf eine Vielfalt der Kooperationspartner. Eine Zusammenarbeit mit Julia Ransmayr, künstlerische Leiterin des Schäxpir Theaterfestivals, setzt Alices Geschichte in die Atmosphäre des Nachtlebens. Der Künstler Richard Eigner hat Texte der Autorin Charlotte Luise Fechner collagenartig zu einer Audioin- stallation verarbeitet.

Parallel zur Ausstellung zeigt das Landestheater Linz das von Judith Kuhnert inszenierte Wunderland!.

Beim Linzer Nextcomic-Festival im März 2018 werden einzelne Kapiteln aus Alices Geschichte interpretiert. Comiczeichner Nicolas Mahler stellt künstlerisch die Verbindung zum Sinnesrausch her.

Kuno kann alles

Eine abenteuerliche Reise gibt es für alle ab vier Jahren ab kommenden Freitag, 20. Oktober im Linzer Theater des Kindes im Kuddelmuddel. Um 10 Uhr findet die Premiere von Kuno kann alles statt.

Kuno glaubt, alles zu können. Außerdem ist er davon überzeugt, dass seine beste Freundin Karo nichts Besonderes kann. Trotzdem ist sie bei seinem Versuch dabei, einen Drachen zu fangen. Seine Fantasie bringt die beiden durchs Abwasserrohr in den Wald, den Fluss entlang und den geheimnisvollen Drachengletscher hoch. Dabei geraten sie in Schwierigkeiten. Es ist eine Geschichte über verborgene Schwächen, ungeahnte Talente und die Wichtigkeit von Freundschaften.

Regie führt Henry Mason. Matthias Hacker und Simone Neumayr spielen Kuno und Karo. Die Musik steuert Pianist David Wagner bei.www.sinnesrausch.at www.schaexpir.at www.landestheater-linz.at www.theater-des-kindes.at