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konflikt
12/19/2014

Ärzte lehnen das Angebot Pühringers ab

Die Neuregelung der Gehälter ist weiter ungeklärt

von Josef Ertl

Trotz eines neuerlichen Gesprächs mit Landeshauptmann Josef Pühringer gestern, Donnerstag, am späten Nachmittag lehnte die Ärztekammer sein Angebot zur Neuregelung der Gehälter ab. "Das Angebot war ein faires und gutes", sagte Pühringer. Er versicherte, dass alle organisatorischen Vorkehrungen getroffen werden, damit ab 1. Jänner 2015 die Versorgung der Patienten weiterhin gesichert ist.

Pühringer wollte seinen Vorschlag nicht im Detail erläutern, da für die Verhandlungen Vertraulichkeit vereinbart worden war. Sein Vorschlag zielt darauf auf, zu einer gerechteren Aufteilung der Einkommen innerhalb der Ärzteschaft zu kommen. So sollen die Jahreseinkommen in der Höhe von mehreren hunderttausend Euro gedeckelt werden. Das damit eingesparte Geld soll den jüngeren Ärzten zugute kommen, damit diese mehr verdienen. Ein in Ausbildung befindlicher Turnusarzt erhält inklusive der Zulagen, Wochenend- und Nachtdienste rund 3000 Euro brutto.

Die Ärztekammer hält Pühringer vor, dass er keine Veränderung der Grundgehälter will. Er wolle lediglich die Zulagen verschieben. "Das können wir selbst auch und tun das auch", sagt Harald Mayer, Obmann der Kurie der angestellten Ärzte. Präsident Peter Niedermoser rechnet damit, dass es ab Neujahr bei geplanten Eingriffen und und in den Ambulanzen zu längeren Wartezeiten kommt.

Am Dienstag, den 23. Dezember soll weiterverhandelt werden.

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