Zigarette auf einer Couch löste tödlichen Brand aus

Grametten – Der Wohnhausbrand in Grametten, in der Waldviertler Gemeinde Reingers, Bezirk Gmünd, bei dem am Donnerstagnachmittag die 52 Jahre alte Besitzerin ums Leben gekommen ist, dürfte laut Landeskriminalamt NÖ durch eine Zigarette ausgelöst worden sein. Der entstandene Schaden beträgt vermutlich mehr als 100.000 Euro.

Das Feuer hatte im Bereich einer Couch in einem Raum im Dachgeschoß seine Ausgang genommen. Dort wurde den Ermittlern zufolge auch ein Aschenbecher sichergestellt. Zwei Zeugen hatten den Brand gegen 13.50 Uhr bemerkt und versucht, in das Haus vorzudringen. Wegen der starken Rauchentwicklung war ihnen das aber nicht möglich. Bei den Löscharbeiten standen 17 Feuerwehren mit etwa 120 Mann im Einsatz. Gegen 15.00 Uhr wurde die Tote geborgen.

Die Bewohner der Ortschaft Grametten sind tief betroffen. „Das ist wirklich hart für alle, auch für die Feuerwehrleute, die die Frau bergen mussten“, sagt Ortsvorsteher Franz Ludwig.

Die Feuerwehr hatte auch gegen Wassermangel kämpfen müssen. Sie hatte lange Schlauchleitungen legen müssen. Landwirte hatten Wasser in Güllefässern transportiert.

(kurier) Erstellt am
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