Chronik | Niederösterreich
02.06.2017

Wr. Neustadt: Heer übte bei Gluthitze

Soldaten simulierten Angriff mit Panzern und Fluggeräten.

Kein leichte Aufgabe hatten diese Woche die Soldaten aus der Großmittler Jansa-Kaserne zu bewältigen: Trotz Temperaturen von mehr als 30 Grad trainierten sie in der Umgebung von Wiener Neustadt mit Hubschraubern, Schützenpanzern und rund 100 Räderfahrzeugen.Als Ziel hatte sich die Führung des Panzergrenadierbataillons 35 gesteckt, einen Angriff zu planen und auszuführen: Von den Vorbereitungen über die Versorgung der Soldaten mit Essen und Getränken bis hin zu technischen Reparaturen im Gelände. Eine Feldsanitätsstation behandelte tatsächliche Vorfälle ebenso wie Übungseinlagen.

Für die 150 Grundwehrdiener der Kaserne gab es ein besonderes Zuckerl: Sie übten gemeinsam mit Hubschraubern aus Linz-Hörsching. Demnächst treten sie ihren Dienst an der Staatsgrenze an.

Robert Preiner und Josef Amer sind gerade in der Ausbildung zum Panzergrenadier, während der Übung bedienten sie einen "Ulan"-Schützenpanzer. Für Preiner war es "die erste Übung in dieser Größenordnung. Das ist schon eine neue Erfahrung." Und Amer sieht das ähnlich: "Spannend war die Zusammenarbeit mit Hubschraubern und den Pionieren, die eine Brücke für uns errichtet haben. Alles ist in realistischen Zeitabläufen geschehen, das habe ich interessant gefunden."