Wachau: "Beste Tourismus-Saison seit 10 Jahren"

Der Tourismus zog Bilanz für die Region Wachau-Kremstal: Die Qualitätsoffensive und Welterbesteig brachten gut 600.000 Nächtigungen.

Wie sehr sie es genoss, die Zahlen bekannt zu geben, sah man Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav gestern an, als sie die Tourismusbilanz 2011 für die Region Wachau-Kremstal bekannt gab. Mit 611.892 Nächtigungen schaffte die Wachau jedenfalls einen Zuwachs von 7,9 Prozent und "das beste Ergebnis seit zehn Jahren".

Ein weiterer Erfolg: Die deutlich verlängerte Saison. Der April verzeichnete einen Zuwachs von fast 18 Prozent. "Daran arbeiten wir weiter", versicherte Donautourismus-Chef Bernhard Schröder. Geplant sei etwa die Vernetzung des Donausteiges mit Nibelungengau-Wanderwegen bis nach Oberösterreich. "Der Welterbesteig hat 140.000 Anfragen nach Wachaufoldern ausgelöst", sagt Schröder. "Und die Brandner Schifffahrt bietet heuer erstmals sogar zu Weihnachten ein Programm", meint Bohuslav.

"Unsere Qualitätsoffensive mit 60 Partnern, die wir schulen, zeigt ebenfalls Wirkung", ergänzt Andreas Nunzer, Wachau-Arbeitskreisschef und Bürgermeister von Spitz. Die Betriebe im Vier-Stern-Bereich hätten gar ein Plus von bis zu 10,4 Prozent erreicht. Enorme Aufmerksamkeit soll auch das Snowboard-Weltcuprennen am 13. Jänner auf dem Jauerling bringen.

Der Kremser Vizebürgermeister Wolfgang Derler lobt die Zusammenarbeit der Gemeinden: "Gemeinsam erreichen wir Ziele, die alleine nicht zu schaffen wären."
Top-Zuwachsgemeinden: Rossatz-Arnsdorf (19,1%), Dürnstein (18,5%), Spitz (17,6%), Maria Laach (16,1 %), Schönbühel-Aggsbach (14,8%), Emmersdorf (10,9%), Mühldorf (10,1%), Weißenkirchen (9,2%).

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011