Den ersten Entwurf der Laaer Smart City haben Studenten und Stadtplaner bereits ausgearbeitet

© /Stadtgemeinde Laa

Laa/Thaya
08/29/2014

Vision: "Stadt der kurzen Wege"

Mit einem Smart-City-Projekt möchte Bürgermeister Fass die Stadtentwicklung vorantreiben.

von Stefan Sailer

Die Entwicklung der Stadt hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. Vor allem durch die Eröffnung der Therme vor elf Jahren hat sich die Struktur von einer Nord-Süd-Achse zu einem Ost-West-Gefälle verschoben. Und genau in dieses Gebiet fällt auch das langfristige Projekt: Smart City.

Konkret betrifft das den Bereich zwischen der Therme und dem Bahnhof. "Das Ziel ist eine Stadt der kurzen Wege", erklärt Bürgermeister Manfred Fass seine Vision. Vor drei Jahren wurde das Projekt auf Schiene gebracht. Seither arbeiten Stadtplaner und Studenten der TU Wien an einer passenden Umsetzung. Ende des Jahres sollen laut Fass die ersten Ergebnisse vorliegen.

Wohnungen

In erster Linie sollen direkt neben der Therme neue Wohnungen für Urlaubsgäste und junge Familien, entstehen. Die gesamte Anlage soll sich jedoch in die umliegende Gebäudestruktur einfügen. Maximal zwei Geschoße sind deshalb in Planung. Der Parkplatz soll dafür zum Teil in die Erde verlegt werden. Das Ziel einer Smart City sei jedoch auch ein optimierter Energiebedarf bei gleichzeitig hoher Qualität, sagt Stadtplaner Hans Emrich.

Nahversorger

Darüber hinaus wird auch nach einem neuen Nahversorger, inklusive einem kleinen Einkaufszentrum, für den gesamten Stadtteil gesucht. Auf Grund eines neuen Bahnübergangs wird kommendes Jahr auch der östliche Teil von Laa, über der Bahnlinie, direkt angebunden. Die Weichen wurden bereits gestellt. Ein Traditionsbetrieb, Amohr, wird dafür in das Gewerbegebiet abgesiedelt. "Hier werden wir wirtschaftlich sicher unter die Arme greifen", stellt der Bürgermeister klar. Ansonsten soll das Projekt von Privaten finanziert werden. Die Belastung für das Stadtbudget hält sich somit in Grenzen.

Bei der Umsetzung sind die Projektleiter auch auf die Unterstützung seitens des Thermenbetreibers VAMED angewiesen. Die ersten Gespräche seien jedenfalls positiv verlaufen. Im Frühjahr wurde zudem eine großflächige Adaptierung der Therme, etwa mit vergrößerten Becken und Saunalandschaften, angekündigt. Nun rudert man offenbar wieder einen Schritt zurück. "Eine Erweiterung ist derzeit kein Thema", sagt Gerhard Gucher, Leiter der VAMED Vitality World.

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