Chronik | Niederösterreich
25.03.2017

Familiensteit in NÖ: Sohn unter Mordverdacht

Ein 70-Jähriger Landwirt starb nach einem Disput mit seinem Sohn. Die Obduktion ergab Tod durch Ersticken.

Wegen einer Nichtigkeit sollen ein 70-jähriger ehemaliger Landwirt und sein 48-jähriger Sohn Freitagabend in Streit geraten sein. Am Ende war der Vater tot. Das Ergbnis der Obduktion ergab, dass der Vater erstickt ist. Weil sich bei der Auseinandersetzung auch der Sohn verletzte, befindet er sich derzeit in der Abteilung der Justizanstalt Stein des Kemser Krankenhauses. Noch am Sonntag soll über eine U-Haft entschieden werden.

Der heftige Disput soll sich im Heizraum eines bäuerlichen Anwesen in Gröben in der Gemeinde Ober-Grafendorf im Bezirk St. Pölten zugetragen haben. Dabei soll der Landwirt mehrmals auf seinen Sohn eingeschlagen haben, der schließlich seine Mutter verständigte. Als die beiden in den Heizraum zurückgingen, entdeckten sie den leblosen Körper des 70-Jährigen. Es wurden keine sichtbaren Verletzungen festgestellt.

In Ober-Grafendorf hatte sich der Vorfall rasch herumgesprochen. Laut Bürgermeister Rainer Handlfinger habe es bei der Familie hin und wieder Konflikte gegeben. „Aber sie sind nie negativ aufgefallen.“