Andreas Bors von der FPÖ Tulln untertützt die Gegner des Bauwerks

© KURIER/Gilbert Weisbier

Diskussion
12/17/2015

Stupa-Baubeginn im Frühjahr: Weitere Proteste

Rechtskräftiger Bescheid hält Gegner nicht davon ab, weiter gegen den buddhistischen Bau zu kämpfen

Die Bagger sollen im kommenden Frühjahr am Südhang des Wagram auffahren. Denn ein rechtskräftiger Bescheid von Bürgermeister Alfred Riedl erlaubt den Projektwerbern, in Grafenwörth, Bezirk Tulln, einen Stupa zu errichten. Die Projektgegner lassen sich aber dadurch nicht entmutigen. Sie haben bereits drei Protestveranstaltungen in der Region durchgeführt und wollen das Vorhaben auch juristisch mit Einsprüchen bekämpfen.

Wie berichtet, wird das Gebäude auf einem Grundstück im Grünland errichtet. Die Bauordnung erlaubt das beispielsweise für religiöse Gebäude wie eine Kapelle oder Aussichtswarten. "Da gibt es auch keine Größenbeschränkung", erläutert Gerald Kienastberger, Leiter der Abteilung Bau- und Raumordnungsrecht, nachdem die Projektgegner argumentiert hatten, das Gebäude sei zu groß für eine Kapelle.

"Da gäbe es viel bessere Plätze. Hier aber wird ein wichtiger Lebensraum für gefährdete Ziesel und Vögel in unmittelbarer Nähe zu einem Natura-Schutzgebiet gefährdet", beharrt Andreas Bors, FPÖ-Bezirksobmann und Mitbetreiber der Plattform "Rettet den Wagram".

Bors glaubt auch, das Bürgermeister Riedl alles eingefädelt und die Gemeinde dem Stupa-Verein das entsprechende Grundstück verkauft habe. "Das stimmt nicht, das war ein Privatverkauf", entgegnet Riedl.

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