Chronik | Niederösterreich
04.08.2017

Sabotage im Freibad kostet Stadt einen Haufen Geld

Unbekannte Täter dürften 1,5 Millionen Liter Wasser mit Farbe verunreinigt haben. Der Schaden beträgt bis zu 10.000 Euro.

Nach dem Sabotageakt im einzigen Freibad der 44.000-Einwohner-Stadt Wiener Neustadt konnte Freitagfrüh Entwarnung gegeben werden. Nachdem sich das Wasser tags zuvor in eine graue Brühe verwandelt hatte und das Akademiebad gesperrt werden musste, wurde der Badebetrieb am Freitag wieder aufgenommen. Für die Stadt schlägt sich der Vandalenakt mit Kosten von 7000 bis 10.000 Euro zu Buche. Die Gemeinde hat Anzeige gegen unbekannte Täter eingebracht.

Wie vom KURIER berichtet, schlugen die Mitarbeiter des Freibades Alarm, weil das Wasser in den Becken Donnerstagfrüh stark grau verfärbt war. Da ein technisches Gebrechen bald ausgeschlossen werden konnte, wurde die Polizei eingeschalten und das Wasser in einem Labor analysiert. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, wurde ein Farbstoff ins Wasser geleert. Da alle Schwimmbecken aus einem Wasserkreislauf versorgt und umgewälzt werden, waren 1,5 Millionen Liter von der Verunreinigung betroffen. Mittels einer Intensiv-Filterung konnte die Verfärbung binnen weniger Stunden beseitigt werden. Zusätzlich zu diesen Kosten gingen der Stadt die Einnahmen eines gesamten Badetages mit mehr als 1300 Gästen verloren. Auch der Kantinenbetreiber beklagt den fehlenden Umsatz.