Chronik | Niederösterreich
01.08.2017

S1 bei Korneuburg nach Lkw-Unfall stundenlang gesperrt

Leitplanke aus der Verankerung gerissen, drei nachkommende Lenker fuhren über auf Straße liegenden Teile.

Nach einem Lkw-Unfall ist am Dienstag die Wiener Außenringschnellstraße (S1) bei der Abfahrt zur Nordautobahn (A5) im Bezirk Korneuburg sechs Stunden lang gesperrt gewesen. Ein Sattelkraftfahrzeug war laut Polizei gegen 3.30 Uhr mit einem Aufpralldämpfer kollidiert. Die Leitschiene wurde aus der Verankerung gerissen, drei nachkommende Lenker fuhren über die auf der S1 liegenden Teile.

Der 42-jährige Chauffeur war von Wien Richtung Korneuburg unterwegs, als es am Knoten Eibesbrunn zum Unfall kam, bei dem die Leitschiene auf einer Länge von 30 bis 35 Metern demoliert wurde. Das Sattelzugfahrzeug blieb schwerbeschädigt zwischen der S1 und der Rampe der A5 stehen.

Fahrer leicht verletzt

Der tschechische Kraftfahrer konnte sich selbst auf dem Führerhaus befreien und wurde mit leichten Blessuren in das Landesklinikum Korneuburg transportiert. Die Autolenker - ein 25-jähriger Deutscher, ein gleichaltriger Ägypter aus der Bundeshauptstadt und ein 42-jähriger Wiener - blieben unverletzt, ihre Fahrzeuge wurden allerdings beträchtlich beschädigt.

Weil bei der Kollision des Lastwagens mit der Leitschiene Motor und Dieseltank beschädigt wurden, gelangte eine erhebliche Menge an Diesel und Motoröl ins Erdreich. Die S1 Ost war bis zum Ende der Aufräumarbeiten kurz vor 9.30 Uhr zur Gänze gesperrt. Bis zum Abschluss der Reparaturen bleiben der erste Fahrstreifen der S1 Ost sowie die zweite Spur der Rampe zur A5 gesperrt, teilte die Polizei mit.

Die Unfallursache war vorerst unbekannt. Alko-Tests aller beteiligten Lenker verliefen negativ.