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Das Wort "Regen" ist jedem ein Begriff. Aber was versteht man unter Rückseitenwetter?

Regen

Aus den Wolken fallender flüssiger Niederschlag, dessen Tröpfchen größer sind als 0,5 Millimeter und maximal bis 7 Millimeter Durchmesser haben. Die Fallgeschwindigkeit beträgt je nach Größe 1 bis 8 Meter pro Sekunde. Man unterscheidet Landregen, Starkregen (= Wolkenbruch) und Regenschauer.

Regen, künstlicher

In wasserarmen Gebieten, beispielsweise in den Subtropen, wird versucht Regen auf künstliche Weise "herzustellen". Bei dieser Vorgehensweise wird vom Flugzeug aus eine Wolke z. B. mit Silberjodid "geimpft". Leider lassen die bisherigen Versuche noch keine eindeutigen Rückschlüsse zu, ob sich dieses Verfahren wirklich bewährt.

Regentropfen

Nach Radarmessungen ist der kleinste Tropfen in den Wolken 0,1 Millimeter groß und wiegt ein fünfzigstel Gramm. Der größte Tropfen misst 7 Millimeter und wiegt 4,2 Gramm. Größer können Regentropfen nicht werden, da sie dann auseinander platzen.

Reif

Bei nächtlicher Abkühlung unter 0 Grad kann sich Wasserdampf in der Luft bilden, der sich am Erdboden und an Gegenständen anlagert. Er besteht aus leichten, schuppen- oder nadelförmigen weißen Eiskristallen. Berlin hat zum Beispiel im Mittel 74 Tage mit Reif pro Jahr.

Rossbreiten

Windschwache Zonen im subtropischen Hochdruckgürtel. Das Azorenhoch auf der Nordhalbkugel zählt hierzu, welches das Wetter in Mitteleuropa maßgeblich beeinflusst.

Rückseitenwetter

Das nach dem Durchzug einer Kaltfront herrschende Wetter. Der Luftdruck steigt an, es kommt zu stark wechselnder Bewölkung, Schauerneigung und sehr guten Sichtverhältnissen mit Luftdruckanstieg. Den Gegensatz dazu bildet das Vorderseitenwetter, also vor dem Durchgang einer Warmfront, mit den Merkmalen Luftdruckabfall, Aufzugsbewölkung und einsetzendem Landregen.

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011