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Chronik Niederösterreich
12/05/2011

Polizisten sahen Auto durch Luft fliegen

Unfälle: Während Polizisten eine Unfallstelle vermessen wollten, wurde vor ihren Augen ein Lenker aus dem Pkw geschleudert.

von Patrick Wammerl

Erst vergangenen Dienstag hatte es auf diesem Streckenabschnitt einen schweren Unfall gegeben. Als zwei Polizeistreifen Sonntagfrüh die Unfallstelle auf der B 16 im Bezirk Baden (NÖ) vermessen wollten, wurden sie Zeugen eines weiteren Horror-Crashs.

Eine Pkw-Lenkerin, die dem jungen Lenker entgegenkam, berichtete: "Er raste an mir vorbei, und plötzlich sah ich im Rückspiegel eine Staubwolke aufsteigen." Der Wagen des 19-jährigen Burgenländers, Harald W., war bei Ebreichsdorf mit weit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen. Das Auto flog 100 Meter weit in ein Feld und überschlug sich dabei mehrmals. Die Polizisten konnten beobachten, wie W. aus dem Auto geschleudert wurde und schwer verletzt auf dem Acker liegen blieb. Die Beamten liefen sofort zum Unfallopfer und verständigten die Rettungskräfte. Während sie Erste Hilfe leisteten, machte sich der Notarzthubschrauber auf den Weg zum Unglücksort. Das junge Unfallopfer - er feiert in zwei Wochen seinen 20. Geburtstag - wurde ins Landesklinikum Mödling geflogen.

Im Spital gestorben

Tödlich endete Sonntagfrüh gegen 5.30 Uhr ein weiterer Unfall bei Statzendorf im Bezirk St. Pölten. Ein in Krems lebender 35-jähriger Bosnier war mit seinem Pkw auf der L 110 im Ortsgebiet von Walpersdorf in Richtung Statzendorf unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn abkam. Der Wagen schoss über eine Böschung frontal gegen einen Baum. Der Verunfallte wurde im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Pkw geschnitten werden. Er wurde mit dem Notarztwagen ins Landesklinikum St. Pölten gebracht. Trotz aller Bemühungen des Ärzteteams starb der 35-Jährige kurz nach seiner Einlieferung.

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