Chronik Niederösterreich
07/28/2012

Pkw stieß in Klosterneuburg gegen Zug

Die Lenkerin war trotz Rotlichts noch auf die Gleise gefahren. Als der Bahnschranken sich schloss, gab es keinen Ausweg mehr.

Zwei Schwerverletzte hat der Zusammenstoß eines Pkw mit einem Zug der Franz-Josephs-Bahn am Samstagnachmittag in Klosterneuburg - Kritzendorf (Bezirk Wien-Umgebung) gefordert. Wie die NÖ Sicherheitsdirektion berichtete, hatte die Lenkerin (67) den Übergang noch trotz bereits blinkenden Rotlichts überqueren wollen. Als sich der Bahnschranken schloss, konnte sie den Gleiskörper nicht mehr verlassen. Der Wagen wurde seitlich von einer mit 90 km/h Richtung Tulln fahrenden Garnitur erfasst.

Der Lokführer hatte noch eine Notbremsung eingeleitet, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern. Das Auto wurde durch die Wucht des Anpralls einen Meter hoch gegen die Seitenwand des ersten Waggons geschleudert und kam nach einigen Metern auf der Bahnböschung zu liegen. Der Zug kam nach 200 Metern zum Stillstand. Passagiere kamen nicht zu Schaden. Wegen des Unfalls musste der Bahnverkehr zwischen 16.15 und 19.00 Uhr eingestellt und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden.

 

Die Feuerwehr, die mit 60 Mitgliedern angerückt war, musste die Pensionistin mit Hilfe eines hydraulischen Geräts befreien, ihr Ehemann (71) wurde ebenfalls aus dem Wrack geborgen. Die Schwerverletzten wurden mit Notarzthubschrauber und -wagen in Spitäler gebracht.

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