© KURIER/Johannes Weichhart

St. Pölten
08/06/2016

Pensionist raste auf Ausländergruppe zu

Möglicherweise spielte bei dem Vorfall in St.Pölten Fremdenfeindlichkeit eine Rolle. 67-Jähriger wurde verhaftet. Niemand verletzt.

Ein gefährlicher Vorfall, bei dem Fremdenfeindlichkeit eine Rolle spielen könnte, beschäftigt derzeit die Polizei St. Pölten. Am Samstag, gegen 0.40 Uhr, fuhr ein 67-Jähriger mit seinem Auto Richtung Rathausplatz. Laut Polizei war der Mostviertler betrunken, er hatte rund 1,7 Promille Alkohol intus.

Bei einem Bankomaten stand unterdessen eine Gruppe von Ausländern, darunter auch Schwarzafrikaner. Als der Pensionist die Personen sah, zuckte er völlig aus. Er beschimpfte die Ausländer zuerst, soll ihnen auch den Stinkefinger gezeigt haben. Dann legte er den Retourgang ein, fuhr ein Stück zurück, um danach auf die Gruppe loszurasen.

"Dann gibt es unterschiedliche Aussagen, was geschah", sagt ein Ermittler. "Zeugen berichten, dass die Personen zur Seite springen mussten, um nicht verletzt zu werden. Andere sagen, der Pkw hätte noch rechtzeitig angehalten."

Für den 67-Jährigen klickten die Handschellen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

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