Paradeisischer Genuss garantiert!

Das rote Gemüse ist in aller Munde - Informatives und Rezepttipps rund um das Lieblingsgemüse der Österreicher gibts hier!

Saftig, rund und g'sund - so kennen und lieben wir den Paradeiser. Denn wenn es um die beliebtesten Gemüsesorten Österreichs geht, rangiert dieser an erster Stelle. Auch die Nachfrage steigerte sich von Jahr zu Jahr und ist nun fast doppelt so hoch wie noch vor zehn Jahren. Wundern müssen wir uns darüber eigentlich nicht, schließlich gibt es viele gute Gründe, mehr als nur einmal in den Paradeiser zu beißen.

Allen voran: Er schmeckt gut und ist in der Küche äußerst vielseitig einsetzbar. Ob roh aufgeschnitten oder passiert als Sauce - der Paradeiser hat viele Gesichter. "Er lässt sich unterschiedlichst, immer wieder raffiniert neu oder ganz einfach zubereiten. Seine Geschmackswelten sind erstaunlich vielfältig und immer Gaumen umschmeichelnd." So Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA Marketing anlässlich der Inauguration des "paradeisischen" Feiertags - dem Tag der Tomate am 8. AUgust dieses Jahres.

Kraftnahrung: Paradeiser

Hochwertige Inhaltsstoffe machen Tomaten nicht nur zu einer geschmackvollen sondern auch zu einer äußerst wertvollen Gemüsesorte. Besondere Bedeutung haben das zellschützende Lykopin und das anti-oxidativ wirkende Beta-Karotin, das dazu beitragen kann, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs vorzubeugen. Erhitze Tomatenprodukte sind übrigens besonders "verzehrenswert", auf diese Weise kann das darin enthaltene Lycopin noch besser vom Körper aufgenommen werden. Zusätzlich im Paradeiser enthalten: Provitamin A, Vitamin C und Kalium, das entwässernd wirkt und hilft, den Blutdruck zu senken.

Internationaler Star mit südamerikanischen Wurzeln

Der Siegeszug rund um den Globus nahm in Südamerika ihren Ausgang. Beheimatet in Peru und Ecuador, wurde die Tomate erstmals im Mexiko kultiviert. Schon die Azteken wussten seinerseit etwas mit der "Tomatl" anzufangen. Die Wertschätzung der Europäer spiegelte sich sogar in der Namensgebung wieder - nannte man das Gemüse doch Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel. In Österreich wurde schließlich "Paradeiser" daraus geformt - diese durchaus liebevolle Bezeichnung hält sich bis heute noch im österreichischen Sprachgebrauch.

2008 wurden in Österreich auf 185 Hektar rund 42.000 Tonnen Paradeiser geerntet. Mit Abstand den größten Anteil daran hat das sonnige Burgenland mit einer Ertragsfläche von 72 Hektar, auf denen rund 14.800 Tonnen geerntet werden. Auf Platz zwei folgt Wien mit 47 Hektar Anbaufläche, gefolgt von der Steiermark mit 38 Hektar. Aber auch Tirol, wo das Gemüse nur auf 1 Hektar angebaut wird, ist in gewisser Weise eine Paradeiser-Hochburg: In keinem Bundesland wird das Gemüse häufiger gekauft als dort.

Grund genug also, das Glas zu heben und einen Toast auf unser Lieblingsgemüse auszubringen. Sofern sie es auch hier "tomatig" mögen, nehmen Sie zum Anstoßen statt Sekt doch eine Bloody Mary!

Weniger respektvoll geht man übrigens in Spanien bei der "La Tomatina" mit dem gesunden Gemüse um, sehen Sie selbst:

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Erstellt am 05.12.2011