Chronik | Niederösterreich
12.09.2017

Drei Lkw in Kollision auf der A1 verwickelt

Laut Feuerwehr wurden vier Person verletzt, zwei angeforderte Christophorus-Hubschrauber wurden wieder abbestellt.

Die Kollision dreier Lkw auf der Westautobahn (A1) bei Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten-Land) hat am Dienstag in der Früh und in den Vormittagsstunden für erhebliche Behinderungen gesorgt. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Salzburg dauerten nach ÖAMTC-Angaben etwa drei Stunden. Der Stau erreichte zwölf Kilometer Länge.

Der Unfall hatte sich gegen 7.00 Uhr ereignet. Bei einem der Unfallfahrzeuge wurde das Führerhaus abgerissen, teilte ein ÖAMTC-Sprecher mit. Laut der Freiwilligen Feuerwehr Neulengbach-Stadt waren die drei Sattelfahrzeuge aufeinander aufgefahren. Die beiden Insassen des abgerissenen Führerhauses hatten Glück. Sie konnten sich mit leichten Verletzungen aus dem völlig zerstörten Wrack befreien. Die Fahrer der anderen beiden Lkw wurden ebenfalls leicht verletzt. Zwei zunächst alarmierte "Christophorus"-Hubschrauber seien wieder storniert worden, sagte der Club-Sprecher. Zwei der drei Spuren in Richtung Salzburg waren vorübergehend gesperrt.

Die Feuerwehr barg den zerstörten Lkw mittels Ladekran und band ausgetretene Betriebsmittel. Erst um kurz vor 10 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.