MusicMaker: Das große Finale steigt am 28. April in Mistelbach

Foto: Alice Hriberschek

Nachfolgeformat – „Es wird eine grandiose Show werden“, verspricht Mistelbachs Kulturstadtrat Klaus Frank, der den Weinviertler Komponisten-Wettbewerb seinerzeit initiiert hatte.

Frank: „Auch die eingesandten Beiträge sind diesmal von einer beachtlichen Qualität, sodass man sich diese Show nicht entgehen lassen sollte.“ Nicht ohne Stolz merkt Frank an, dass es den MusicMaker bereits vor der ersten „Starmania Show“ in Österreich gab. Der MusicMaker war von Beginn an auf Eigenkompositionen mit Liveauftritten ausgerichtet. Im Gegensatz zu den dann folgenden Shows, in denen nur bekannte Lieder nachgesungen werden – quasi Karaoke.“

Der MusicMaker war auch immer nur als Ergänzung zu den anderen Aktivitäten eines Künstlers gedacht, quasi als Baustein auf der Karriereleiter, kein Karrierebeginn auch kein vorgegaukelter.

In den letzten Jahren konnte man allerdings bemerken, dass die Lust von Musikern am Auftritt mit eigenen Songs nachzulassen scheint. Dies sei laut Frank ja auch nicht verwunderlich, da das Radio, mit ein paar Ausnahmen, unermüdlich nur internationale Hits wiederhole. Musiker mussten bei Liveauftritten feststellen, dass das Publikum mehr und besser bei Ohrwürmern von bekannten Bands und Künstlern „mitgeht“ als bei den eigenen Songs. Was also nicht mehr zeitgemäß ist, sollte durch etwas anderes ersetzt werden. Man sei in Mistelbach dabei, generell die Veranstaltungen zu entstauben und ist auch daran interessiert, als „Nachfolgeformat“ etwas Neues zu entwickeln. Frank: „Aber nix ist fix, vielleicht dreht sich ja der Geschmack des Publikums, wenn es von Dancingstars und Karaokeveranstaltungen genug hat und dann ist der MusicMaker wieder en vogue.“

(kurier) Erstellt am
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