Mit Test zurück in der Schule: "Und, schlimm?"

Mit Test zurück in der Schule: "Und, schlimm?"
Die breit angelegte Information an die Schüler und Erziehungsberechtigten im Vorfeld scheint ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben.

Montag, 8.00 Uhr, am Bundesgymnasium Zehnergasse in Wiener Neustadt.

Die Hälfte, also 600 der insgesamt 1.200 Schüler sind in den Unterricht zurück gekehrt. In der 6C-Klasse läuft ein Video zur richtigen Anwendung der Antigen-Selbsttest, oder Nasenbohrer-Tests wie sie gerne bezeichnet werden.

Nach vier Minuten ist das Spektakel auch schon wieder vorbei. „Und, schlimm?“, will Direktor Werner Schwarz von seinen Schülern wissen. „Überhaupt nicht“, lautet die einhellige Antwort.
Kein einziger Nasenbohrer-Test fiel zum Schulstart positiv aus, auch nicht bei den 120 Lehrkräften.

Mit Test zurück in der Schule: "Und, schlimm?"

Die breit angelegte Information an die Schüler und Erziehungsberechtigten im Vorfeld scheint ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. „Es gab nur sehr vereinzelt kritische Stimmen. Aber die Akzeptanz für die Maßnahmen ist groß“, sagt Schwarz. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird derjenige Schüler in einem Raum abgeschottet und so schnell wie möglich ein sicherer Heimtransport organisiert.

Erst zu Hause erfolgt zur Abklärung ein PCR-test durch die Gesundheitsbehörde.

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Auch wenn der Unterricht nach Stundenplan stattfindet, bezweifelt der Direktor, dass der Lehrplan nicht wie üblich abgearbeitet werden kann. „Davon müssen wir abrücken. Es wäre auch sinnvoll die Zahl der Schularbeiten und Tests zu reduzieren. Wir müssen nach der langen Abstinenz das gemeinsame Lernen in der Schule in den Mittelpunkt stellen“, erklärt Schwarz.

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