Mit der Familie auf Schatzsuche

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Foto: Niederösterreich Tourismus © Niederösterreich Werbung/Robert Herbst

Geocaching heißt ein neuer Outdoortrend, der auch in Niederösterreich ein junges Publikum ansprechen soll. Eine eigene Serie von 21 Caches ist besonders familienfreundlich aufbereitet.

Das altehrwürdige Wandern hat mit Geocaching eine spannende, moderne Variante bekommen. Beim Geocaching (von griechisch geo „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“) wird an einem möglichst interessanten Ort eine möglichst wasserdichte Box mit Tauschgegenständen versteckt; anschließend werden die GPS-Koordinaten des Verstecks im Internet veröffentlicht. Mittels der Koordinaten kann nun jeder, der über ein GPS-Gerät verfügt, auf Wanderschaft gehen und die Box suchen.

Das neue Outdoorvergnügen gibt es bereits seit zehn Jahren und erfreut sich großer Beliebtheit – alleine in Niederösterreich sind bereits über 4.000 Caches versteckt. Als erstes österreichisches Bundesland hat Niederösterreich seit Mai 2010 eine eigene Serie von Geocaches entwickelt. An bereits 21 Orten lässt sich nach den kleinen Schätzen suchen und dabei viel über die unmittelbare Umgebung erfahren.

Besondere Caches an besonderen Orten

frühling_geo_2 Foto: Niederösterreich Tourismus © Niederösterreich Werbung/Robert Herbst

Neben der speziell für Familien konzipierten Aufbereitung (betrifft z. B. die Gehzeit oder die Auffindbarkeit des Verstecks) zeichnen zwei weitere Besonderheiten die Serie der Geocaches in Niederösterreich aus. Zum einen handelt es sich um sogenannte Rätsel-Caches. Das heißt, die veröffentlichten Koordinaten sind nur der Startpunkt für die eigentliche Suche. Anhand von Aufgaben oder Rätsel wird man bis zum eigentlichen Cacheversteck gelotst. Während der Suche werden auf spielerische Weise Informationen über Region, Kulinarik und Geschichte vermittelt.

Das dritte Charakteristikum wird vor allem Familien freuen, die über kein GPS-Gerät verfügen: Alle 21 Verstecke der Niederösterreich-Serie können auch ohne technische Hilfsmittel gefunden werden. Statt der Geokoordinaten verraten dann Beschreibungen, die man sich aus dem Internet ausdrucken kann, den Standort des Schatzes.

Was man zum Geocaching in Niederösterreich braucht

frühling_geo_3 Foto: Niederösterreich Tourismus © Niederösterreich Werbung/Robert Herbst

Einen GPS-Empfänger (aber nicht unbedingt), Unterlagen aus dem Internet ausgedruckt, gutes Schuhwerk, Bleistift, Rätselfreude und Spaß an der Natur. Und: Einen Tauschgegenstand! Denn im Cache, wie der kleine wasserdicht verschlossene Behälter heißt, werden kleine Tauschgegenstände und ein Logbuch aufbewahrt. Hat man den Cache gefunden, trägt man sich im Logbuch ein und tauscht das eigene Geschenk gegen ein anderes kleines Geschenk ein. Das kann ein Glücksbringer, eine Murmel oder ein Schlüsselanhänger sein – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Weitere Infos und Landkarten zum Herunterladen sind im Internet unter geocaching.niederoesterreich.at zu finden.

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(Niederösterreich Tourismus) Erstellt am
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