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Chronik Niederösterreich
12/15/2014

Messerattacke auf Passanten

Gefährlicher Tumult auf Fußgängerübergang in Amstetten endete zum Glück ohne Schwerverletzte.

Trotz höchster Gefahr blieb in Amstetten ein junger Fußgänger bei der Attacke eines Betrunkenen mit einem Messer nahezu unverletzt. Ein 61-Jähriger Österreicher mit ägyptischen Wurzeln ist am Samstag gegen 17.15 Uhr auf einem Fußgägnerübergang auf einen ihm entgegenkommenden Passanten, 22, mit einem Klappmesser losgegangen. Der offensichtlich alkoholisierte Verdächtige versuchte wild hin und her springend den jungen Mann am Vorbeigehen zu behindern. Dabei versuchte er zuerst einen Fausschlag beim jungen Türken anzubringen. Als dieser die Attacke parierte zückte der beschäftigungslose 61-Jährige wild schimpfend ein Klappmesser. Mit den Worten "do schau her, do schau her" versuchte er dem Opfer zwei Baustiche zu verpassen. Doch mit Handschlägen konnte der Angeriffene auch diese Gefahr abwenden.

Anzeige Als sich der rabiate Aggressor entfernte verständigte der junge Mann per Handy die Polizei und verfolgte ihn in sicherem Abstand.
Polizisten hielten den 61-Jährigen an, wobei er sein Messer erst nach mehrmaliger Aufforderung herausgab. Er weigerte sich aber, sich auszuweisen, da er laut Polizei „nichts gemacht habe“. Bei der Schilderung des Sachverhalts durch das junge Opfer versetzte der Beschuldigte dem Burschen einen Tritt und verletzte ihn leicht.
Eine Atemalkoholmessung bei dem 61-Jährigen ergab laut NÖ Landespolizeidirektion einen Wert von 1,2 Promille. Er wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert und wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung sowie der gefährlichen Drohung angezeigt.
Laut Polizei kannten sich die Männer nicht. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund der Tat sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen. Die Staatsanwalt stellte für den Inhaftierten die U-Haft in Aussicht.

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