Mega-Crash auf S5 ging glimpflich aus

Tulln – Drei Fahrzeuge beteiligt, drei Verletzte, Stau Richtung Wien

Dramatische Szenen spielten sich Freitagmittag auf der Stockerauer Schnellstraße S5 bei Tulln ab: Gegen 12 Uhr kam ein Richtung Wien fahrende Lieferwagen eines Medikamenten-Zustelldienstes ins Schleudern und rammte einen vor ihm fahrenden tschechischen Lkw. Das Schwerfahrzeug krachte gegen die Beton-Leitwand zwischen den Fahrspuren, schleuderte über die Fahrbahn und landete gegen die Fahrtrichtung und auf der Seite liegend im Straßengraben – auch der Lieferwagen kam erst im Graben zum Stillstand.

Durch die Wucht des Aufpralls verschob sich die Mittelleitwand um mehr als einen Meter auf die Gegenfahrbahn. Der Lenker eines Richtung Krems fahrenden Pkw konnte nicht mehr ausweichen – sein Wagen kollidierte mit der Beton-Wand und landete in Folge ebenfalls im Straßengraben.

Alle drei am Unfall beteiligten Lenker – sie waren jeweils allein in ihren Fahrzeugen – wurden verletzt; der Fahrer des Lieferwagens schwerer, jedoch nicht lebensgefährlich. Der vorsorglich angeforderte Notarzt-Hubschrauber konnte ohne Intervention weiterfliegen; die Patienten wurden mit Rettungsautos ins Tullner Donauklinikum gebracht.

Die Feuerwehren aus Tulln und Stockerau brauchten bis zum späten Nachmittag, um gemeinsam mit ASFiNAG-Mitarbeitern die tonnenschweren Elemente der Mittel-Leitwand auszutauschen. Wegen einer Messe kamen am Nachmittag viele Autos aus Tulln; ein langer Stau in Fahrtrichtung Wien war die Folge.

( Kurier ) Erstellt am 23.03.2012