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Haben Sie schon einmal den Ausdruck "Märzwinter" gehört und wissen Sie wie ein Monsun ensteht?

Märzwinter

Ein häufig auftretender Spätwintereinbruch. Er stellt sich meist ein, wenn der vorangegangene Winter milde ausgefallen ist und nur wenig Schnee gebracht hat. Man bezeichnet den Märzwinter auch als Singularität. Die Entwicklung der Natur gerät meist ins Stocken und wird um ein bis zwei Wochen zurückgeworfen.

Meeresnebel

Er entsteht, wenn überströmende Luft von einer warmen zu einer kalten Meeresoberfläche wechselt, wie etwa im Gebiet der Neufundlandbänke. Hier entsteht der Meeresnebel am Zusammenfluss des warmen Golfstromes mit dem kalten Labradorstrom.

Meereswellen

Schwingungen der Meeresoberfläche, die durch Einwirkung des Windes hervorgerufen werden. Man unterscheidet Windsee und Dünung. Windsee tritt im Windgebiet auf, sie entsteht bei lang anhaltendem Wind. Dünung ist gleichmäßiger Seegang außerhalb des eigentlichen Windgebietes.

Mesobare

Unter dem Begriff "Mesobare" verstehen Meteorologen diejenige Isobare auf den Wetterkarten, die Gebiete mit hohem von denen mit tiefem Luftdruck scheidet. Auf den heutigen Wetterkarten mit ihren Isobaren von 5 zu 5 Millibar gilt die 1015 Millibar-Isobare als Mesobare, wenngleich ursprünglich diese Bezeichnung für die 1013 Isobare geprägt war.

Mesosphäre

An die Stratosphäre schließt sich die Mesosphäre ab ca. 50km Höhe an und endet in 80-85 km Höhe an der Mesopause. Dort herrschen Temperaturen um -90° C.
Was wir als Sternschnuppen beobachten, d.h. das Aufleuchten von Meteoriten, geschieht in dieser Schicht der Atmosphäre.

Meteorologie

Meteorologie ist die Physik der Atmosphäre, wenn man es auf einen kurzen Nenner bringt.
Sie umfasst die Lehre von den physikalischen Erscheinungen und Vorgängen in der Lufthülle der Erde.
Die Meteorologie besteht aus den Teilgebieten Klimatologie (Erforschung normaler Witterungsverhältnisse), Aerologie (Erforschung höherer Luftschichten) und Synoptik (praktische Meteorologie und Aufstellung von Wettervorhersagen).

Meteorologische Station

Diese Station ist mit der Durchführung von Wetterbeobachtungen beauftragt, die entsprechend ihrer Aufgabe mit Wetterbeobachtern besetzt und mit den notwendigen Messinstrumenten ausgestattet ist.

Meteosaat

Europäischer Wettersatellit, der zu einem weltumspannenden System von Wettersatelliten gehört und am Schnittpunkt von Äquator und Null-Meridian in 36.000 km Höhe stationiert ist und die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit wie die Erde hat. Meteosat liefert halbstündlich Bilder zur Erde. Die Aufnahmen des europäischen Wettersatelliten METEOSAT, die man aus den täglichen Fernsehwetternachrichten kennt, dienen u.a. der besseren Erfassung des aktuellen Wetterzustandes und sind eine der Voraussetzungen für eine verbesserte Vorhersage.

Millimeter

Quecksilbersäule (abgekürzt mm Hg) ist der am Quecksilberbarometer abgelesene Wert, der in das Maß für den Luftdruck umgerechnet wird: 750 mm Hg = 1000 hPa.

Mischungsnebel

Mischungsnebel bilden sich im Bereich von Kalt- und Warmfronten. Hier findet eine Durchmischung von feuchtwarmer und kälterer Luft statt, die zudem mit adiabatischer Abkühlung verbunden ist.

Mistral

Kalter, rauer und meist trockener, aus nördlichen Richtungen wehender Fallwind in Südfrankreich (Provence, Rhonetal). Das breite und tief eingeschnittene Rhonetal bildet eine natürliche Leitlinie und wirkt gleichzeitig wie eine Düse, durch die sich die Luft presst. Häufig, und vor allem im Winter und Frühjahr tritt der Mistral als Sturm auf und hat schon so manchen Kapitän in Seenot gebracht hat.

Mittelmeerklima

Dieses Klima ist gekennzeichnet durch trockene, heiße Sommer und milde, regenreiche Winter, ist also typisches Subtropenklima. Es wird vor allem im Mittelmeer beobachtet, aber auch in Südafrika oder in Kalifornien. Als Beispiel für das südeuropäische Mittelmeerklima werden hier Jahreszeiten-Mittelwerte von Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein für Athen und Rom sowie zum Vergleich für München angeführt.

Mittlere Breiten (C-Klimate)

Mittlere Breiten (C-Klimate): Hier herrscht typisches "Jahreszeitenklima", wie wir es gewohnt sind. Die jährlichen Temperaturunterschiede sind größer als die täglichen. Polare und subtropische Luftmassen sorgen für einen ständigen Wechsel zwischen gutem und schlechtem Wetter, Regen und Trockenheit.

Monsun

Großräumige, im Prinzip dem Land- und Seewind ähnliche Luftströmung, die jahreszeitlich in ihrer Strömung wechselt.
Auch hier sind die Luftdruckunterschiede die Ursache, wobei der Sommermonsun vom kühlen Meer (mit hohem Luftdruck) nach dem wärmeren Land (mit niedrigem Luftdruck) weht, während der Wintermonsun vom kalten Festland nach dem jetzt wärmeren Meer weht. Indien und Indonesien sind zum Beispiel klassische Monsunländer. Die Winde, die im Sommer dabei vom Meer kommen, haben viel Feuchtigkeit getankt, die sie als gewaltige Monsunregen über diesen Ländern wieder niedergehen.

( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011