Chronik | Niederösterreich
04.05.2017

Lkw-Brand: Ersthelfer verhinderten Inferno auf der A21

Ein Sattelschlepper war bei Hochstraß in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.

Ein Metallteilen beladener Sattelschlepper geriet am Mittwochabend auf der A21 bei Hochstraß in Brand. Der Lenker bemerkte den Brandgeruch und konnte sein Fahrzeug noch rechtzeitig auf den Pannenstreifen lenken.

Ein Entstehungsbrand hatte sich im Motorbereich gebildet und breitete sich bereits auf die Kabine aus. Einige Ersthelfer hielten sofort an und begannen den Brand mittels mehrerer Handfeuerlöscher zu bekämpfen. Ein Feuerwehrmann der FF Marchtrenk (Oberösterreich) kam zufällig vorbei und leitete die Erstmaßnahmen höchst professionell. Nur durch den beherzten Eingriff konnte das Übergreifen des Brandes auf den Auflieger verhindert werden.

Die ersteintreffenden Fahrzeuge der alarmierten freiwilligen Feuerwehren Alland und Klausen- Leopoldsdorf begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen unter Atemschutz. Bald darauf konnte der Brand gelöscht werden.

Durch den Brand wurden einige Treibstoffleitungen beschädigt und es kam während des Brandes zu einem Treibstoffaustritt. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr konnten der Austritt gestoppt und die Dieselspur rasch gebunden werden. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Für die Lösch- und Bergemaßnahmen mussten mehrere Fahrspuren gesperrt werden.