Chronik | Niederösterreich
18.01.2012

Lenker ignorierten Rotlicht:Unfälle auf Bahnkreuzungen

Fahrer blieben unverletzt – Ein Regionalzug krachte Dienstagabend in Wilhelmsburg (Bezirk St. Pölten) in ein Auto. Um 18.58 Uhr schrillten die Pager der Feuerwehrleute.

Eine 58-Jährige war mit ihrem Pkw in die Eisenbahnkreuzung eingefahren – obwohl die Ampel rot leuchtete. Da der Triebwagen gerade in die Haltestelle Kreisbach rollte, war er nicht schnell unterwegs. Trotzdem konnte der Lokführer nicht rechtzeitig bremsen. Der Zug stieß mit der rechten vorderen Seite gegen die linke vordere Seite des Wagens. Die Lenkerin hatte Glück im Unglück: Es wurde niemand verletzt. Am Auto allerdings entstand Totalschaden. Es wurde von der Feuerwehr geborgen.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am Dienstag in Weigelsdorf (Bezirk Baden) alarmiert. Meldungen zufolge, war ein Pkw auf einem Bahnübergang mit einem Zug kollidiert. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte, standen diese vor einem Rätsel. Zwar gab es eine Kollision, doch vom Unglücksfahrzeug fehlte jede Spur. Eine Suchaktion blieb erfolglos. Laut Aussagen des Lokführers, hätte der Pkw-Lenker den Schranken ignoriert. Am Triebwagen entstand kein Schaden.