Konkursverfahren: Sponsor des SC Magna in Turbulenzen

Wiener Neustadt – Das Logo „Peter Peninger Pipelines“ ziert das Trikot des Bundesligisten SC Magna. Während der Fußballverein eine ordentliche Saison hinlegt, ist es um den Pipelinebauer nicht so gut bestellt. Diese Woche würde über das Unternehmen das Konkursverfahren eröffnet. Einem Vermögen von 2,7 Millionen Euro steht ein Minus von 7,1 Millionen Euro gegenüber. Mehr als 90 der 100 Dienstnehmer mussten bereits entlassen werden.

Dabei hat Firmenchef Peter Peninger sich erst 2007 mit dem Unternehmen selbstständig gemacht. Anfangs lief alles wie geschmiert. Um den Bekanntheitsgrad zu steigern, stieg die Firma beim SC Magna groß ins Sportsponsoring ein. Peninger erlangte rasch einen großen Bekanntheitsgrad. Umso bitterer ist es nun für den Firmenchef, dass der Betrieb, so wie er meint, unschuldig in diese Turbulenzen geraten ist. Alleine die Wien-Energie habe als großer Auftraggeber laut Peninger Außenstände von drei Millionen Euro. Mehrere Aufträge seien außerdem vertragswidrig gekündigt worden. Dagegen wolle man nun rechtlich vorgehen. Masseverwalter Michael Lentsch wurde bereits darüber in Kenntnis gesetzt.

Peninger will mit allen Mitteln versuchen, das Unternehmen weiterzuführen. Die Prüfungstagsatzung im Konkursverfahren wurde für den 22. März anberaumt, Forderungen können bis 12. März angemeldet werden.

( Kurier ) Erstellt am 12.01.2012