Keine Güterzüge mehr in der Nacht

Erleichterung gibt es für Anrainer und Pendler: Ab Dezember werden wieder Personenzüge unterwegs sein.

Die Güterzüge donnern durch Traismauer – auch in der Nacht: Eine Belastung für die Bevölkerung entlang der Bahnstrecke Tulln-St. Pölten. Ab dem Fahrbahnplanwechsel im Dezember soll sich wieder einiges (zum Guten) ändern. Beim ÖBB-Fahrplandialog, der vor Kurzem im Rathaus Traismauer stattgefunden hat, wurden die Eckpfeiler bekannt gegeben.

Den Bürgermeistern der Region sei von den ÖBB in Aussicht gestellt worden, dass in der Nacht keine Güterzüge mehr unterwegs sein sollen, sagt der Traismaurer Bürgermeister Herbert Pfeffer. Ausgenommen, es gibt Probleme auf der Westbahn. „Wir werden uns besonders dafür einsetzen, dass diese Zusage auch umgesetzt wird“, erklärt Pfeffer.

Untertags werden maximal zwei Güterzüge pro Stunde und pro Richtung fahren. Mehr ist auf der Strecke auch gar nicht möglich. Denn ab 9. 12. werden Personenzüge wieder im Stundentakt in beide Richtungen verkehren. In den vergangenen Monaten mussten sie den Transporten weichen, um die Westbahn-Hauptstrecke zu entlasten und Kapazitätsengpässe durch den Bau des Wiener Zentralbahnhofs auszugleichen.

„Für Pendler Richtung Wien wird es einen großen Vorteil geben“, erklärt Pfeffer. Vom neuen Bahnhof Tullnerfeld werde der REX geführt. „Das verkürzt die Fahrzeit.“

Sperre im April

Ab Sonntag kommt es durch Bauarbeiten zu Behinderungen beim Bahnhof Traismauer. Bis 4. April ist unter anderem die Eisenbahnkreuzung Venusberger Straße gesperrt. Die Bahnhofstraße wird dadurch zur Sackgasse. Pkw und Lkw werden umgeleitet. Auch für Fußgänger und Radfahrer gibt es eine – unbeleuchtete, nicht befestigte und nicht behindertengerechte – Umleitung.

Erstellt am 30.03.2012