© KURIER/Wolfgang Atzenhofer

traismauer
10/25/2014

Kabinenliner lief auf der Donau leck

Hochwasser erschwerte die Bergung. Verletzt wurde niemand.

Auf der hochwasserführenden Donau bei Traismauer (Bezirk St. Pölten) ist Samstagfrüh ein deutsches Passagierschiff leckgeschlagen. Der Kabinenliner "Amadeus" dürfte während der Nacht stromaufwärts zu nahe an den Ufersteinwurf geraten sein. Beim Crash wurde am Bug ein faustgroßes Loch gerissen.

Die Feuerwehr Traismauer wurde Samstagfrüh gegen 8.20 Uhr um Hilfe gebeten, berichtete Franz Resperger vom NÖ Landesfeuerwehrverband. Auf dem Schiff befanden sich keine Passagiere, von den Crewmitgliedern war niemand verletzt. Aufgrund des hohen Wasserstandes und der extremen Strömung war es nicht möglich, mithilfe von Tauchern das Leck im Schiffsrumpf von außen mit einem Lecktuch abzudichten. "Das Sicherheitsrisiko wäre viel zu hoch gewesen", sagte Resperger.

Weil das Loch auch von innen nicht zu stopfen war, wurden von der Feuerwehr Pumpen und ein Notstromaggregat in Stellung gebracht und das eindringende Wasser abgepumpt. Unterstützt von den Einsatzkräften, die an Bord blieben, setzte die Crew der "Amadeus" dann die Fahrt zur Werft nach Linz vorsichtig fort.

Weil das Schiff nur langsam vorwärts kam, wurden mindestens zwölf Stunden für die heikle Reise einkalkuliert.

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