Kabelbrand im St. Pöltner Fernheizwerk

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Sechs Arbeiter mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital. Auch das Landesklinikum war betroffen, verletzt wurde hier aber niemand.

Mehrere Verletzte hat am Mittwoch ein Kabelbrand im Fernheizwerk Nord in St. Pölten gefordert. Wie die Feuerwehr und "144 - Notruf NÖ" mitteilten, wurden sechs Arbeiter mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Landesklinikum eingeliefert.

Die Alarmierung war um 8.42 Uhr erfolgt. Von dem Brand betroffen war ein Schaltraum im Fernheizwerk am Mühlweg. Um die Flammen einzudämmen, wurden seitens der Feuerwehr insgesamt 19 CO2-Feuerlöscher eingesetzt bzw. verbraucht, 23 Mann standen mit schwerem Atemschutz im Löscheinsatz.

Von dem Brand war auch das Landesklinikum betroffen. Laut einem Sprecher des Spitals bestehe keine Gefahr für die Patienten. Allerdings sei die Dampfversorgung in der Sterilisation ausgefallen - sollte eine Wiederherstellung bis zum Mittwochabend nicht möglich sein, werde die Sterilisation der OP-Instrumente nach Krems ausgelagert. Das sehe das Ausfallsprogramm vor.

Erstellt am 25.01.2012