Hoch auf dem Stimmungsbarometer

Die Landesakademie erhob die Stimmung im Land NÖ. Die ist gut – fast alle der 1000 Befragten lobten die Lebensqualität.

Ein gutes Zeugnis, das stellte die Landesakademie (LAK) dem Land Niederösterreich nun aus: Laut einer Telefonbefragung, die die LAK im November und Dezember des Vorjahres unter 1000 Personen ab 16 Jahren durchgeführt hat, sind 96 Prozent der Niederösterreicher mit der Lebensqualität im Land zufrieden. 49 Prozent geben an, sogar "sehr zufrieden" zu sein. Als "überdurchschnittlich" beschreibt der LAK-Geschäftsführer, Christian Milota, dieses Ergebnis: "Niederösterreich steht top da. Man fühlt sich wohl in einem Land, wo es Schritt für Schritt weitergeht." Die Ergebnisse zeigten verlässlich und transparent, was in den vergangenen Jahren passiert ist, sagt Milota.

In der Befragung nannten die Bürger vor allem die Natur, die zahlreichen Klein- und Mittelbetriebe, das kulturelle Angebot oder etwa die Infrastruktur als Stärken des Bundeslandes.

Heimatverbunden

Auch die Frage nach der Heimatverbundenheit lässt nach oben nur wenig Spielraum offen: 62 Prozent der Niederösterreicher fühlen sich mit dem Land "sehr verbunden", ein weiteres Drittel fühlt sich zumindest "eher verbunden."

Überhaupt dürften die Niederösterreicher großes Vertrauen in ihr Land haben: 67 Prozent befinden, dass sich das Land besser als der Rest Österreichs entwickle, 68 Prozent meinen, dass Niederösterreich seine Interessen besser durchsetze, als andere Länder.

Weniger berauschend ist das Ergebnis für den Bereich der Gesundheit und Spitäler: 48 Prozent stellen dem Land diesbezüglich ein besseres Zeugnis als den übrigen Ländern aus. Für knapp ein Viertel liegt Niederösterreich gleichauf mit dem Rest Österreichs. "Wir starten bei einem sehr hohen Niveau", antwortet Milota auf die Frage nach
Verbesserungsmöglichkeiten. "Im Gesundheitsbereich passiert sehr viel. Die Bevölkerung zeigt uns aber, dass es in manchen Bereichen noch besser geht."

Den Zweck der Befragung sieht Milota im Einfangen eines Stimmungsbildes in der Bevölkerung. Die Ergebnisse der Umfrage werden sowohl der Verwaltung als auch der Regierung zur Verfügung gestellt.

( Kurier ) Erstellt am 09.01.2012