Chronik | Niederösterreich
06/10/2016

Hightechfirma in Niederösterreich: Lob vom Minister

Steuerungstechnik der Firma ESA wird von Viehdorf aus in vier Kontinente geliefert.

Aus Respekt für „eine Pioniertat“ nahm sich Innenminister Wolfgang Sobotka Zeit um der Mostviertler Elektrotechnikfirma ESA das 25-Jahrjubiläum zu feiern.
Firmengründer Andreas Teufel wagte in jungen Jahren mit Partnern den Schritt zur Firmengründung. Steuerungstechnik und Automation für Industriebetriebe, kommunale Abfall- oder Abwasseranlangen und auch das Gewerbe ließen den Betrieb gedeihen.

Sobotka zollte in seinen Grußworten dem Unternehmergeist Teufels Respekt. Dieser hatte sich nach kontinuierlichem Aufbau in Mietobjekten dazu entschlossen seinen Hightech-Betrieb in der Landgemeinde Viehdorf bei Amstetten neu zu errichten. Auf 1200 Quadratmeter Bürofläche und 1000 m² Bürofläche beschäftigt ESA (Elektro-Automation GmbH) derzeit 60 zum Großteil hochqualifizierte Mitarbeiter. Steuerungsanlagen werden mittlerweile auf vier Kontinenten installiert und auch technisch von Viehdorf aus betreut. Der Bundesminister würdigte auch den Mut des ESA-Managements internationale Herausforderungen anzunehmen. Das Unternehmen ist derzeit in Afrika bei der Modernisierung von Hafen-Kränen erfolgreich. „Mein Ressort verbinden mit diesem Kontinent derzeit ganz andere Sorgen“, ging Sobotka auch auf die aktuellen Probleme mit den Migrationsströmen ein.
Die derzeit schon hohe Arbeitslosigkeit in schlecht gebildeten Bevölkerungsschichten dürfe nicht noch extrem verschärft werden, sprach Sobotka die Flüchtlingsthematik an. Firmen seien wichtige Seismografen für die Politik, die anzeigen was machbar sei und welche Strukturen geschaffen werden müssten, meinte der Minister.
Dass ESA-Chef Teufel auch als Gemeindepolitiker und Initiator und Sponsor großer Jugendinnovationsbewerbe aktiv ist, wurde beim Festakt nicht nur von Sobotka, sondern auch von der Landtagsabgeordneten Michaela Hinterholzer besonders ins Rampenlicht gestellt.